Werder Bremen v RB Leipzig - Bundesliga
Selbst wenn es am Ende nur für die Europa League reichen sollte, wäre das für Ralph Hasenhüttl kein Beinbruch © Getty Images

Der Trainer Ralph Hasenhüttl sieht die "Mini-Krise" bei RB Leipzig betont gelassen. Die direkte Qualifikation für die Champions League ist für den Österreicher kein Muss.

Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg droht RB Leipzig die direkte Qualifikation für die Champions League noch zu verpassen.

Der BVB und die TSG 1899 Hoffenheim sitzen der Überraschungsmannschaft aus der Hinrunde im Nacken. Die Dortmunder sind nur noch drei und die Hoffenheimer nur noch vier Punkte hinter den Bullen.

Dass der Aufsteiger doch noch von der Konkurrenz abgefangen werden könnte, sieht RB-Coach Ralph Hasenhüttl betont gelassen: "Wenn es so wäre, hätten wir es nicht verdient, denn dann wären wir die ganze Saison nicht konstant genug gewesen", sagte er im Interview mit der Leipziger Volkszeitung.

Der Mannschaft würde in diesem Fall jedenfalls kein Zacken aus der Krone brechen, und dann sei es vielleicht sogar auch besser so: "Ich habe schon von schlimmeren Schicksalen gehört, als dass man in seinem ersten Jahr in der Bundesliga am Ende möglicherweise nur in die Europa League kommt."

Von einer Krise will Hasenhüttl, trotz der schwächeren Ergebnisse in der Rückrunde, ohnehin nicht sprechen: "Wir haben in der Rückrunde gegen richtig gute Mannschaften Spiele gewonnen, gegen die wir es in der Hinrunde nicht geschafft haben. Komischerweise haben wir gegen Mannschaften verloren, die wir in der Hinrunde geschlagen haben. Im direkten Vergleich haben wir aber meist nur positive Bilanzen und deswegen ist es an und für sich nicht schlimm", bilanzierte der RB-Trainer in dem Interview.

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