Eintracht Frankfurt, Bundesliga, Marc Stendera
Marc Stendera kam nach einem flapsigen Spruch nicht ungeschoren davon © Getty Images

Marc Stendera verärgert mit einem flapsigen Spruch Deutschlands Fußballerinnen. Der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt kommt aber nicht ungeschoren davon.

Mit einem flapsigen, unüberlegten Spruch während der Halbzeitpause des Spiels am Samstag gegen den SC Freiburg hat Marc Stendera von Eintracht Frankfurt Deutschlands Fußballerinnen aufgebracht - und dafür eine Strafe erhalten.

"Wir sind doch hier nicht beim Frauenfußball", hatte Stendera genervt bei Sky über die rüde Zweikampfführung beider Mannschaften und die Beschwerden der Freiburger Spieler gesagt.

Worte, die seitens seines Arbeitgebers nicht ungeahndet blieben. So musste Stendera zu Beginn der Woche beim Training der U17 der Frankfurter Damen antanzen.

Dort zunächst laut ausgebuht, zeigte sich der 21-jährige Mittelfeldspieler reumütig und entschuldigte sich vor versammelter Mannschaft.

So einfach kam Stendera, der nach einer schweren Knieverletzung erst seit kurzem wieder im Training der Eintracht ist, jedoch nicht davon. Er musste sich auf die Torlinie stellen, von der Strafraumgrenze durften die Nachwuchsspielerinnen dann auf sein Hinterteil zielen.

"Beim Frauen-Fußball geht es auch hart zur Sache", sagte Ex-Nationalspielerin Tina Wunderlich, die mittlerweile als Trainerin in Frankfurt arbeitet, bei Eintracht TV.

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