Max Eberl ist seit Oktober 2008 Sportdirektor bei Gladbach
Max Eberl ist seit Oktober 2008 Sportdirektor bei Gladbach © Getty Images

Der Poker ist offenbar beendet - und der FC Bayern schaut in die Röhre: Medienberichten zufolge bleibt Max Eber Borussia Gladbach treu und verlängert seinen Vertrag.

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Der Poker um Max Eberl ist offenbar beendet:

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird Borussia Mönchengladbachs Manager seinen bis 2020 laufenden Kontrakt vorzeitig verlängern. Damit wäre dann auch der für viele Experten seit Monaten bereits so gut wie fest stehende Sommer-Wechsel Eberls zum FC Bayern geplatzt.

Auch nach SPORT1-Informationen zählte der 43-Jährige zum Wunschkandidaten des Rekordmeisters für den neu zu besetzenden Posten als Sportvorstand infolge des Abgangs von Matthias Sammer, auch wenn sich der Rekordmeister nie klar zu dem Thema geäußert und auch kein offizielles Angebot abgegeben hatte.

© Grafik: iMFootball

Dem Express zufolge haben die Gladbach-Bosse um Präsident Rolf Königs Eberl ein Angebot zu finanziell stark verbesserten Bezügen unterbreitet, dass der frühere Bayern-Jugendspieler demnächst annehmen wird.    

Eberl: Borussia niemals schaden

Bis wann das neue Arbeitspapier gelten soll, ist unklar. Offiziell gab es von Gladbacher Seite am Freitagabend zu Eberls Vertragsverlängerung noch kein Statement.  

Mitte März hatte Eberl auf die Frage, ob er in der nächsten Saison noch bei der Borussia sei, bei SPORT1 geantwortet: "Das ist der Stand der Dinge: Ich habe Vertrag, es stellt sich für mich keine Frage. Es gibt keine Entscheidung, die ich zu fällen habe."

Er werde seinem Verein "niemals mit einer Silbe oder Tat schaden", betonte der Borussia-Sportchef. Eberl vermied es bisher allerdings, den Gerüchten ein eindeutiges Ende zu setzen.

Am Samstag (15 Uhr im LIVETICKER und in unserem Liveradio SPORT1.fm) gastieren die Fohlen im Liga-Spiel bei Eintracht Frankfurt.

Am Montag Jahreshauptversammlung

Am kommenden Montag steigt bei der Borussia die obligatorische Jahreshauptversammlung - möglicherweise werden die Klub-Granden den Mitgliedern dann Eberls Verbleib triumphal verkünden und dem Abgang von Ausnahmetalent Mahmoud Dahoud im Sommer zu Borussia Dortmund umso gelassener begegnen.

  

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