Hertha BSC v Borussia Moenchengladbach - Bundesliga
Marvin Plattenhardt will gegen ein Foto auf Twitter vorgehen © Getty Images

Ein Foto von Marvin Plattenhardt mit einem AfD-Abgeordneten sorgt bei Twitter für Ärger. Der Hertha-Profi distanziert sich und erwägt nun sogar rechtliche Schritte.

Abwehrspieler Marvin Plattenhardt von Hertha BSC behält sich im Twitter-Ärger mit der AfD juristische Schritte vor. "Ich kann dort nicht persönlich hingehen und sagen: Löscht das Foto! Wenn überhaupt muss man da den Rechtsanwalt einschalten", sagte der 25-Jährige beim Auslaufen am Sonntag nach dem 2:1 (1:0)-Heimsieg gegen Borussia Dortmund.

Unmittelbar nach dem Spiel, dass Plattenhardt mit einem fulminanten Freistoßtreffer zum 2:1 (71.) entschieden hatte, hatte die AfD-Fraktion Berlin ein Foto mit dem Linksverteidiger und einem Abgeordneten der Partei auf Twitter veröffentlicht.

"Foto bitte sofort löschen! Ich hatte keine Ahnung, wer sich da mit mir fotografieren lässt! Ich distanziere mich klar!", hatte Plattenhardt schon am Samstag getwittert.

Das Bild war bei einer Sponsoren-Veranstaltung entstanden. Plattenhardt hatte den Abgeordneten Frank Scheermesser, der sich schon am 18. Februar nach Herthas 1:1 gegen Bayern München mit Salomon Kalou öffentlichkeitswirksam ablichten ließ, nicht als AfD-Politiker erkannt.

"Es ist nicht korrekt, so etwas zu posten. Ich habe reagiert, das war der richtige Schritt. Jetzt schauen wir mal, wie die Sache die nächsten Tage verläuft", sagte der frühere Junioren-Nationalspieler am Sonntag. Hertha kündigte an, den Linksverteidiger im Falle einer juristischen Auseinandersetzung unterstützen zu wollen.

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