Bayer Leverkusen und Karim Bellarabi suchen nach ihrer Bestform.Der lange verletzte Stürmer sieht die Schuld an der Krise nicht bei Ex-Trainer Roger Schmidt.

Bayer Leverkusen und der lange verletzte Stürmer Karim Bellarabi suchen noch nach ihrer Bestform. In der Rückrundentabelle liegt der Werksklub auf dem 15. Platz, lediglich einen Rang vor Schlusslicht Darmstadt 98.

Bellarabi, der fast ein halbes Jahr aufgrund eines Muskelbündelrisses gefehlt hat, weiß, dass noch eine Steigerung kommen muss.

"Dass ich noch nicht auf meinem hundertprozentigen Level bin, sieht man ja", verrät der 26-Jährige im kicker.

Bellarabi sieht noch Luft nach oben

Auch was seinen Arbeitgeber angeht, sieht er noch Luft nach oben. "Wir sind nicht zufrieden damit, wo wir stehen. Wir wollen in den nächsten Wochen noch einmal richtig angreifen. Das ist ja ganz klar", so Bellarabi weiter.

Derzeit liegt das Team auf Platz 11, hat aber nur vier Zähler mehr als der HSV, der auf dem Relegationsplatz steht. Mit dem Thema Abstiegsgefahr scheint sich Bellarabi wenig zu beschäftigen: "Ich glaube, dass das kein Thema für uns ist."

"Wir wissen, dass wir eine schwierige Situation haben. Dass wir in dieser Saison auch viel Pech hatten und das eine oder andere nicht so gepasst hat, ist natürlich traurig", so Bellarabi.

"Bin traurig, dass Schmidt nicht mehr hier ist"

Über seinen Ex-Trainer und Förderer Roger Schmidt, der Anfang März durch Tayfun Korkut ersetzt wurde, äußert sich er nur positiv und mit etwas Wehmut: "Ich persönlich bin sehr traurig, dass Roger Schmidt nicht mehr hier ist."

"Man muss aber auch sehen, was er hier grundsätzlich geleistet hat. Es ist nicht selbstverständlich, dass Leverkusen jedes Jahr in die Champions League kommt. Dieses Jahr läuft es halt einfach nicht so gut. Ich bin mir sicher, dass es nicht am Trainer lag. Aber so ist der Fußball", meint Bellarabi weiter: "Ich habe Roger Schmidt sehr viel zu verdanken, er hat aus mir einen besseren Spieler gemacht."

Weiterlesen