Nach der Niederlage gegen Hoffenheim hat Hertha-Trainer Pal Dardai Redebedarf. Schiedsrichter Benjamin Brand rückt in den Fokus seiner Kritik.

Ein Handelfmeter und ein Platzverweis: Hertha-Trainer Pal Dardai hatte nach der 1:3-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim Redebedarf.

Vor allem bei der Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Benjamin Brand nach einem Handspiel von Maximilian Mittelstädt war Dardai anderer Meinung. "In Gladbach kann man mit der Hand Tore machen, hier gibt es bei einer Handberührung Elfmeter", sagte der Hertha-Coach bei Sky, dennoch akzeptiere er die Entscheidung des Unparteiischen.

Dardai spielte dabei auf das umstrittene Hand-Tor von Lars Stindl beim 2:0-Sieg der Gladbacher beim FC Ingolstadt Ende Februar an.

Strafstoß hätte wiederholt werden müssen

Dass bei der Ausführung des Strafstoßes durch Andrej Kramaric bereits etliche - vor allem Hoffenheimer - Spieler noch vor der Ballberührung von Kramaric in den Strafraum rannten, erzürnte Dardai zusätzlich. "Das habe ich sofort gesehen, aber das darf man nicht mal erwähnen, weil man sonst gleich auf die Tribüne geht", sagte Dardai, dem vom Vierten Offiziellen offenbar ein Tribünenverweis angedroht wurde.

Fehlendes Fingerspitzengefühl warf Dardai dem Unparteiischen auch bei der Gelb-Roten Karte gegen Mittelstädt vor. "Er geht zum Ball. Ein erfahrener Schiedsrichter mahnt vielleicht noch mal", sagte Dardai.

Der 27-jährige Brand leitete in Berlin erst sein 19. Bundesligaspiel.

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