Heribert Bruchhagen ist seit Dezember Vorstandschef des Hamburger SV
Heribert Bruchhagen fand die Weiser-Szene peinlich © Getty Images

Mitchell Weiser sorgt am Wochenende für reichlich Diskussionen. Heribert Bruchhagen findet die Situation "hochnotpeinlich" und würde das beim HSV nicht dulden.

Mitchell Weiser sorgte am Wochenende für reichlich Diskussionsstoff. Auch Heribert Bruchhagen Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV hat seine Meinung zu der Szene.

Würde sich ein Spieler des HSV so verhalten wie Mitchell Weiser nach dem Dembele-Foul, müsste er zum Chef zum Rapport: "Ich fand die Situation Weiser hochnotpeinlich. Solche Szenen sind nicht gut für den Fußball. Wenn das ein Spieler meines Vereins machen würde, würde ich dem Manager sagen: 'Hole ihn ins Büro. Das wollen wir nicht sehen'", kommentierte Heribert Bruchhagen die meistdiskutierte Szene des Bundesliga-Wochenendes in der Bild.

HSV bis zum Schluss im Abstiegskampf

Trotz der sehr guten Rückrunde des HSV sieht Bruchhagen sein Team bis zum Schluss im Abstiegskampf: "Wer nach zehn Spieltagen zwei Punkte hat, der muss wissen, dass er bis zum 34. Spieltag im Kampf um den Klassenerhalt ist – aber nur, wenn alles gut geht."

Angesichts der Entwicklungen im internationalen Fußball hält Bruchhagen für die Bundesliga eine Abkehr von der 50+1-Regelung für überlegenswert: 

"Erst mal hat 50+1 dafür gesorgt, dass die Bundesliga die beste Liga der Welt ist. Als sauberer Wettbewerb, die Zuschauer machen die Stadien voll. Die Liga ist angesagt. Dazu hat 50+1 entscheidend beigetragen. Wie sich die Dinge entwickeln, muss man aber im Auge haben, inwieweit die Regelung uns noch nutzt oder ob wir uns möglicherweise anpassen müssen. Das ist eine spannende Frage für die Zukunft."

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