Thomas Müller hat zurzeit seine Treffsicherheit verloren und sitzt bei wichtigen Spielen des FC Bayern München häufiger mal auf der Bank. Im Interview erklärt er, wie er damit umgeht.

Der Leitspruch von Louis van Gaal, dass Thomas Müller immer spielt, gilt unter Carlo Ancelotti zur Zeit nicht. Der Torgarant der vergangenen Jahre hat in dieser Saison erst fünf Pflichtspieltreffer erzielt und muss häufiger mal die Bank drücken.

Der Bayern-Stürmer ist dennoch überzeugt, dass er im Team nach wie vor eine wichtige Rolle spielt.

"Unabhängig davon, wie ich die Situation sehe, bringt es mich nicht weiter, wenn wir alle fünf Tage darüber reden. Es geht für uns als Team darum, dass wir unsere Ziele im Auge behalten. Zu einer Fußballmannschaft gehören mehr als elf Spieler. Und ich sehe mich schon in der Lage und der Verfassung, für die Mannschaft und den Klub noch in dieser Saison entscheidende Dinge zu machen", sagte der 27-Jährige der Bild

Vom Torjäger zum Vorlagengeber

Seine bislang mageren Torausbeute nimmt der Stürmer mit Humor: "Ich bin weiterhin von meinen Qualitäten als Spieler überzeugt. Es gab sicherlich sportlich schon erfolgreichere Zeiten, aber gewisse Dinge müssen einfach differenziert betrachtet werden. Ich kann nur sagen: Wenn es blöd läuft, dann werde ich am Ende noch bester Vorbereiter der Liga."

Weiterlesen