Franciszek Smuda (r.) war von 2009 bis 2012 Lewandowskis Trainer bei der Nationalmannschaft Polens © Imago

Franciszek Smuda holte Robert Lewandowski in die erste polnische Liga. Die Trainer-Legende war nach kurzer Zeit von dessen Qualitäten überzeugt.

Robert Lewandowski hat derzeit einen Lauf. In den letzten sieben Pflichtspielen traf der 28-Jährige satte zehn Mal.

Mit seinen Saisontoren 20 und 21 gegen Eintracht Frankfurt ist der Stürmer des FC Bayern erst der dritte Spieler in der Geschichte der deutschen Eliteklasse, dem in fünf Spielzeiten jeweils mindestens 20 Treffer gelangen.

Die Karriere des Torjägers fand seinen Anfang bei Pruszkow in der zweiten polnischen Liga. Ganze 35 Minuten musste sich Lewandowskis großer Entdecker und Förderer Franciszek Smuda 2008 eine Partie gegen Polonia Warschau ansehen, um von den Qualitäten des Stürmers überzeugt zu sein.

Für 380 000 Euro nach Posen

"Ich habe zu seinem Berater Cezary Kucharski dann gesagt 'O.k., Er kann zu uns kommen'", sagte der damalige Trainer des Erstligisten Lech Posen der BILD. Wenig später wechselte Lewandowski für 380 000 zu Lech Posen, wo seine internationale Karriere begann.

Smuda, von 2009 bis 2012 auch Lewandowskis Trainer bei der polnischen Nationalmannschaft, ist einer der größten Lewandowski-Fans: "Manche Stürmer brauchen zehn Chancen für ein Tor, Robert keine einzige! Für mich ist er aktuell der beste Stürmer der Welt. Er ist ein kompletter Stürmer."

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