Die Fans in Asien freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem FC Bayern
Die Fans in Asien freuen sich auf ein Wiedersehen mit dem FC Bayern © Getty Images

Der FC Bayern geht im Sommer wieder auf große Reise und bestreitet mehrere Freundschaftsspiele gegen europäische Topklubs in China und Singapur.

Bayern München und Borussia Dortmund kurbeln die Auslandsvermarktung weiter an. Die beiden deutschen Vorzeigeklubs werden im Juli auf Asien-Tour gehen und unter anderem am International Champions Cup teilnehmen.

Der FC Bayern München plant auf seiner Reise vom 16. bis 28. Juli gleich vier Spiele gegen internationale Topklubs.

Am  19. Juli geht es in Schanghai im Rahmen des Audi Football Summit gegen den 13-maligen englischen Champion FC Arsenal. Drei Tage später (22. Juli) spielen die Bayern in Shenzhen ebenfalls beim Audi Football Summit gegen den siebenfachen Champions League-Sieger AC Mailand.  

In Singapur kommt es am Dienstag, 25. Juli, anlässlich des International Champions Cups zur Partie gegen den derzeitigen englischen Tabellenführer FC Chelsea.

Zum Abschluss der Tour am 27. Juli tritt der FC Bayern noch einmal beim International Champions Cup in Singapur gegen den 18-maligen italienischen Meister Inter Mailand an. Dortmund spielt in Guangzhou gegen den AC Mailand.

Auch das Nationalteam reist nach China

Dies sei ein "enorm wichtiger Baustein unserer internationalen Strategie und unterstützt unseren weltweiten Markenausbau. Der FC Bayern hat in China mittlerweile rund 135 Millionen Anhänger", sagte Bayern-Vorstand Jörg Wacker. In Shanghai hatten die Münchner im letzten Jahr ein Büro eröffnet. Dortmund hat dort seit 2014 eine Repräsentanz. Bereits 2012 und 2015 war der FC Bayern in China unterwegs gewesen, die Dortmunder im vergangenen Jahr.

Zuletzt hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) aus der Auslandsvermarktung rund 160 Millionen Euro pro Jahr eingenommen. Ab der kommenden Spielzeit wird sich der Betrag nahezu verdoppeln.

Auch die deutsche Nationalmannschaft wird nach China reisen. "Die Zielsetzung ist, das bis 2019 zu ermöglichen", sagte DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius dem kicker: "Mit so einem Spiel würde man diese Partnerschaft nochmal auf eine ganz andere Bühne heben." China und seine 500 Millionen Fußball-Fans würden "herausragende Möglichkeiten für die Bundesliga und ihre Klubs bieten", betonte zuletzt auch DFL-Boss Christian Seifert.

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