Franz Beckenbauer sieht eine Gefahr im Vorsprung des FC Bayern, hält aber große Stücke auf Carlo Ancelotti. Der Trainer habe noch nicht das Maximum herausgeholt.

Dem FC Bayern scheint die fünfte Meisterschaft in Folge kaum mehr zu nehmen zu sein. Mit dem 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt und den gleichzeitigen Patzern der Verfolger haben die Münchner nach dem 24. Spieltag bereits zehn Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten RB Leipzig. (Die Tabelle der Bundesliga)

Eine derartige Situation kennen die Bayern bereits aus den vergangenen Jahren. Unter Pep Guardiola sorgte die beruhigende Führung oft für einen Spannungsabfall. Der Rekordmeister war bei den wichtigen Spielen in der Champions League regelmäßig nicht in Topform.

"Wenn man zu früh Meister ist, kann das gefährlich werden", meinte auch Franz Beckenbauer beim Stadion-Besuch gegenüber der Bild. Der Ehrenpräsident des FC Bayern sieht diese Gefahr unter Trainer Carlo Ancelotti jedoch nicht.

"Ancelotti ist ein Meister der richtigen Dosierung. Bayern spielt noch gar nicht das Maximale, da ist noch Luft nach oben", glaubt der 71-Jährige. "Carlo wird es gelingen, die Spannung hochzuhalten, auch wenn die Meisterschaft früh eingefahren wird."

Beckenbauer war nach seiner Herz-OP im vergangen September kaum noch in der Arena. Nun wolle er "wieder häufiger ins Stadion" gehen.

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