FBL-GER-BUNDESLIGA-FREIBURG-HOFFENHEIM
Nach dem 1:1 in Freiburg liegen Sandro Wagner und Co. nach wie vor auf Tabellenplatz 4 © Getty Images

Im badischen Duell kann sich der SC Freiburg nur kurz über seine Führung freuen. Hoffenheim schlägt schnell zurück und hat am Ende das Glück des Tüchtigen.

Remis-König TSG Hoffenheim ist auf dem Weg nach Europa wieder mal leicht ins Straucheln gekommen. Die Kraichgauer spielten beim SC Freiburg nur 1:1 (0:0) und verpassten den nächsten großen Schritt Richtung Champions League.

Aber auch nach dem insgesamt achten Unentschieden gegen den badischen Rivalen liegt das Team von Julian Nagelsmann mit 42 Punkten auf Kurs. (Tabelle der Bundesliga)

Maximilian Philipp, der nach vergebenem Foulelfmeter erfolgreich war, brachte die Gastgeber in Führung (56.). Andrej Kramaric gelang der Ausgleich (60.).

Anfrej Kramaric erzielte den Ausgleich gegen Freiburg © iM Football

Haberer trifft nur den Pfosten

Freiburgs Janik Haberer (80.) traf noch den Pfosten. Für den Sport-Club setzte sich allerdings der Führungsfluch fort: Auch die sechste der letzten sieben Partien gegen 1899 endete für Freiburg trotz des ersten Treffers nicht mit einem Sieg. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Die 24.000 Zuschauer waren mit großer Vorfreude ins Schwarzwald-Stadion gekommen. Schließlich waren in den vergangenen sieben Duellen beider Teams 30 Toren gefallen, also im Schnitt über vier pro Spiel.

Aber es dauerte knapp eine Viertelstunde, ehe die Gäste zum ersten Mal gefährlich vor das Freiburger Tor kamen. SC-Keeper Alexander Schwolow war gegen Sandro Wagner zur Stelle (14.).

Im Anschluss leisteten sich die eigentlich konzentriert gestarteten Hausherren mehrere Fehler im Spielaufbau, durch die Hoffenheim immer stärker wurde.

Grifo zunächst nur auf der Bank

SC-Kapitän Julian Schuster blockte im Strafraum einen Schuss von Kramaric, der sonst wohl im Tor gelandet wäre (18.). Dann rettete Schwolow mit einer starken Parade gegen den Kroaten (25.). (Die Statistiken des Spiels)

Nagelsmann, ein großer Fan von SC-Trainer Christian Streich ("Ich bin schwer begeistert von ihm"), hatte seine Startelf im Vergleich zum furiosen 5:2 gegen den FC Ingolstadt auf zwei Positionen verändert.

Streich tauschte nach dem 2:1 bei Eintracht Frankfurt einmal: Philipp kehrte nach abgesessener Gelbsperre ins Team zurück, Ex-Hoffenheimer Vincenzo Grifo gehörte deshalb zum ersten Mal in dieser Saison nicht zur Anfangsformation.

Philipp mit Glück beim Elfmeter

Die beiden laufstärksten Teams der Liga (Freiburg bis dahin 117,9 Kilometer pro Partie, Hoffenheim 115,8) zeigten in den ersten 45 Minuten eine unterhaltsame Partie, in der Hoffenheim die Halbzeitführung verdient gehabt hätte. Das Nagelsmann-Team spielte abgeklärter als die Breisgauer. (Spielplan und Ergebnisse der Bundesliga)

Nach der Pause leitete 1899-Verteidiger Kevin Vogt den Rückstand mit einem Foul im Strafraum an Florian Niederlechner ein. Hoffenheim-Torwart Oliver Baumann parierte dann den fälligen Strafstoß gegen Philipp, der aber im Nachschuss keine Mühe hatte. Kramaric schlenzte den Ball auf der Gegenseite über den Innenpfosten zum Ausgleich ins Tor.

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