Eine Statistik bereitet Schalke 04 vor dem Revierderby gegen Borussia Dortmund Sorge: Pierre-Emerick Aubameyang trifft fast so oft wie ein halbes Dutzend Schalker.

Borussia Dortmunds Pierre-Emerick Aubameyang möchte im Revierderby am Samstag beim FC Schalke 04 seine Trefferquote weiter verbessern (ab 15.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER bei SPORT1).

Der Gabuner jagt seiner ersten Torjägerkanone hinterher, führt die Knipserwertung der Bundesliga mit 23 Treffern vor Anthony Modeste und Robert Lewandowski an.

Damit kann es der BVB-Stürmer gleich mit den sechs besten Torschützen des FC Schalke 04 aufnehmen.

Im Vergleich mit den besten Schalker Torschützen hat Dortmunds Pierre Emerick-Aubameyang gut lachen © SPORT1/iM Football

Die haben zusammen nämlich nur einen Treffer mehr erzielt als "Auba".

Mittelfeldspieler gefährlicher als Stürmer

Auffällig: Unter den Schalker Top-Torjägern befinden sich mit Guido Burgstaller und Eric-Maxim Choupo-Moting nur zwei nominelle Stürmer - und die haben nicht einmal am häufigsten getroffen.

Mit fünf Bundesliga-Toren waren Nabil Bentaleb und Alessandro Schöpf, ein zentraler Mittelfeldspieler und ein Außenverteidiger, am gefährlichsten. Leon Goretzka hat mit vier Treffern genauso viele Treffer wie Burgstaller - der allerdings erst im Winter kam - und sogar einen mehr als Choupo-Moting auf dem Konto.

Immerhin kann sich Burgstaller in der Rückrunde mit dem Dortmunder Star messen, der Österreicher hat genauso viele Scorer-Punkte gesammelt und zeigte sich sogar mannschaftsdienlicher.

Überraschend: Beide sind gleich alt und gleich groß © SPORT1/iM Football

Und auch seine knapp 100 Minuten pro Scorer-Punkt können sich absolut sehen lassen. Was die Trefferanzahl angeht, kann er es aber ebenso wie seine fünf Teamkollegen nicht mit Aubameyang aufnehmen.

Auch die Schalker Defensive kann es nur im Verbund mit dem Gabuner aufnehmen. "Es kann nicht ein Einzelner einen Stürmer aus dem Geschäft nehmen. Da kommt es drauf an, dass wir zusammen als Mannschaft agieren und dem Stürmer wenig Räume bieten", sagt Abwehrchef Benedikt Höwedes der Bild.

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