Christian Pulisic begeistert nicht nur seinen Coach Thomas Tuchel, sondern weckt auch Begehrlichkeiten bei anderen Klubs. Sein Coach gibt ihm einen guten Rat.

Christian Pulisic wäre einer für den FC Bayern München – zu diesem Schluss kam diese Woche ARD-Experte Mehmet Scholl.

Thomas Tuchel, Pulisic' Trainer bei Borussia Dortmund, hat das offensichtlich nicht so gern gehört. Aber er war nach eigenem Bekunden auch "nicht überrascht, dass Mehmet das rausgehauen hat".

"Er hat mir das auch schon einmal hinter der Kamera gesagt", sagte Tuchel in der Pressekonferenz vor dem Freitagsspiel gegen den FC Ingolstadt: "Ich habe ihm gesagt, er soll das noch ein bisschen für sich behalten. Das hat ja gut geklappt."

Der BVB-Coach lachte nach dieser Aussage, ist Scholl also nicht ernsthaft böse. Dass Pulisic in seiner aktuellen Form Begehrlichkeiten weckt, ist ja auch nachvollziehbar.

Der 18 Jahre alte Flügelspieler aus den USA schoss im März drei Tore in vier Pflichtspielen und legte drei weitere auf.

"Wir sind sehr glücklich mit seiner Entwicklung", hielt Tuchel fest: "Er kann seine Fähigkeiten sowohl in der Champions League als auch in der Bundesliga abrufen."

Tuchel erinnerte aber auch daran, dass Pulisic "noch Jugendspieler" sei und mahnte ihn, sich nicht den Kopf verdrehen zu lassen, egal in welcher Hinsicht: "Ich würde ihm raten, nicht zu viel zu lesen. Gerade dann nicht, wenn es mal schlechter läuft."

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