Anhänger des BVB zeigten beim Spiel gegen Leipzig beleidigende Banner und Plakate © Getty Images

Nach den Ausschreitungen rund um das Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig hat der BVB 61 Tatverdächtige ermittelt. Die Polizei prüft nun die Videoaufnahmen.

Zwei Wochen nach den Ausschreitungen beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig hat der BVB die Bilder der Stadionkamera ausgewertet und 61 Tatverdächtige identifiziert.

Diese Personen waren an der Präsentation und Vorbereitung der beleidigenden Plakate aktiv beteiligt. Die entsprechenden Videoaufnahmen wurden der Polizei übermittelt.

Nun müssen die einzelnen Taten den korrekten Verdächtigen zugeordnet und Strafen festgelegt werden.

Mögliche Strafen sind beispielsweise Stadionverbot, Ausschluss aus dem Verein und Dauerkarten-Kündigung. Schwerwiegende Verstöße werden den Strafverfolgungsbehörden übermittelt.

Für die Ermittlung der Vorkommnisse außerhalb des Stadions ist die Polizei zuständig. Insgesamt sind seit den Krawallen 32 Strafverfahren eröffnet worden. In den kommenden Wochen könnte diese Zahl auf 40 bis 50 ansteigen.

Wegen der Vorkommnisse gegen Leipzig wird die Südtribüne im Heimspiel gegen Wolfsburg (ab 15 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) gesperrt.