Felix Wiedwald vom SV Werder Bremen sieht sich als Opfer von Ex-Trainer Viktor Skripnik
Felix Wiedwald vom SV Werder Bremen sieht sich als Opfer von Ex-Trainer Viktor Skripnik © Getty Images

Felix Wiedwald will beim SV Werder Bremen die Nummer 1 dauerhaft zurückerobern. Er sieht sich als Opfer des entlassenen Ex-Trainers Viktor Skripnik.

Die Rote Karte gegen Jaroslaw Drobny hat Felix Wiedwald wieder ins Tor von Werder Bremen bugsiert.

Nun will der 26-Jährige diesen Platz auch behalten. "Jetzt habe ich die Gelegenheit es allen zu zeigen", sagt er im kicker-Interview: "Mit etwas Glück, der entsprechenden Leistung und den passenden Ergebnissen bleibe ich dauerhaft im Tor."

Warum er die Nummer 1 kurz nach Saisonstart verloren hat? Wiedwald glaubt, dass der ehemalige Trainer Viktor Skripnik ein Signal setzen wollte.

Skripnik musste ein Zeichen setzen

"Wir sind gleich im Pokal rausgeflogen, haben in München sechs Stück gekriegt, und gegen Augsburg habe ich nicht mein bestes Spiel gemacht", erinnert er sich: "Viktor Skripnik stand als Trainer schon mit dem Rücken zur Wand, er wollte und musste unbedingt etwas ändern, um einen Impuls zu setzen. Da wurde ich geopfert, womit ich in dem Moment nicht gerechnet hätte."

Fühlte er sich verschaukelt, so kurz nachdem er zur Nummer 1 erklärt wurde? Er denke darüber "nicht mehr nach", Skripnik sei ja nun weg und durch Alexander Nouri ersetzt. Ihm sei klar: "Hundertprozentige Verlässlichkeit gibt es bei solchen Aussagen im Fußball nie. Alles steht unter dem Vorbehalt von Leistungen und Ergebnissen."

Die muss Wiedwald während Drobnys Drei-Spiele-Sperre nun bringen. Los geht's am Samstag – gegen den FC Bayern.

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