Weltmeister Christoph Kramer ist bei Bundestrainer Jogi Löw nur noch zweite Wahl. Der Gladbach-Profi selbst glaubt nicht mehr an ein Comeback in der Nationalmannschaft.

Sein K.o.-Auftritt im WM-Finale 2014 gegen Argentienien bleibt unvergessen. Doch nach zwölf Länderspielen sieht Christoph Kramer seine persönliche Nationalmannschaftskarriere schon als beendet an.

"Die Nationalmannschaft spielt in meinem Kopf momentan keine große Rolle", sagte der defensive Mittelfeldspieler am Rande des Gladbacher Trainingslagers in Marbella. Im vergangenen Jahr lief Kramer genau eine Minute für die Nationalmannschaft beim bedeutungslosen 4:1 gegen Italien auf.

Kramer weint der ausbleibenden Einsatzzeit im DFB-Team aber nicht hinterher. "Wenn mir vor meiner Karriere jemand gesagt hätte, dass ich zwölf Länderspiele absolviere, hätte ich das so unterschrieben", sagte der Gladbach-Profi weiter. "Ich bin stolz und dankbar auf das, was ich erreicht habe."

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