Mario Götze muss gegen Bremen auf der Bank schmoren. Thomas Tuchel setzt lieber auf andere Spieler, weil es laut Christoph Metzelder keine geeignete Position für ihn gibt.

Mario Götze kommt bei Borussia Dortmund nicht zum Zug - weil er laut Christoph Metzelder nicht ins System passt.

"Mario ist keiner, der im eins gegen eins an der Seite vorbeigeht. Er klappt oft ab nach hinten. In dem System gibt es aktuell keine Position, die perfekt auf das passt, was er spielen kann", sagte der TV-Experte bei sky

Pulisic statt Götze

Götze saß beim knappen 2:1-Sieg der Dortmunder gegen Werder Bremen 90 Minuten lang auf der Bank. Dabei war durch die Abstellung von Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang zum Afrika Cup eine Position im Angriffsspiel des BVB frei geworden. Diese füllte jedoch Andre Schürrle.

Als sich Trainer Thomas Tuchel für einen Wechsel im Offensivbereich entschied, wurde Götze auch noch der Youngster Christian Pulisic vorgezogen. Tuchel kommentierte den Wechsel folgendermaßen: "Wir hatten zwei Flügelstürmer auf dem Feld. Deshalb hatten wir uns für Pulisic entschieden, weil er auf dieser Position der Spezialist ist." 

"Er braucht Vertrauen"

Metzelder konnte diese Argumentation gut nachvollziehen. Dortmund brauche über die Außen Schnelligkeit und Möglichkeit im Dribbling. Diese  Fähigkeiten würden aber nicht so sehr zu Götzes Spiel gehören.

Stefan Effenberg erklärt die sportliche Misere Götzes, der in der laufenden Saisn bisher nur zehn Spiele für Dortmund absolvierte, mit dem Verhältnis zu Tuchel: "So ein Spieler braucht das absolute Vertrauen vom Trainer. Das fehlt, das sieht man."

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