Der Wechsel von Holger Badstuber zu Schalke 04 bedurfte der besonderen Zustimmung seines Arbeitgebers. Der Bayern-Boss spielte eine besondere Rolle. Es ging ums Geld.

Für seinen Wechsel zum FC Schalke 04 benötigte Holger Badstuber die Unterstützung des FC Bayern.

Nur weil der Rekordmeister den Verteidiger auch über die Saison hinaus an sich binden will, konnte das Leihgeschäft mit dem Ligarivalen über die Bühne gehen.

Die FIFA-Statuten sehen vor, dass ein Spieler nach Leihende beim abgebenden Verein noch mindestens ein Jahr unter Vertrag stehen muss. Wie die Bild berichtet, haben sich Badstuber und der FC Bayern mündlich auf eine Verlängerung bis 2018 verständigt - die Voraussetzung für einen Transfer. 

Rummenigge verhandelte mit Heidel

In diesem Zusammenhang kommt Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge eine besondere Bedeutung zu. Der ebnete Badstuber den Weg - verhandelte vorher aber noch knallhart mit Manager-Kollege Christian Heidel.

Wie die Bild schreibt, verdient Badstuber in München geschätzt 4,5 Millionen Euro pro Jahr - inklusive Prämien. Rummenigge hat in den Gesprächen mit Heidel offenbar durchgesetzt, dass Schalke von den zwei Millionen Euro, die Badstuber bis Saisonende noch zustehen, etwa 1,5 Millionen übernimmt. 

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