Heribert Bruchhagen (l.) verließ die Eintracht im Sommer
Heribert Bruchhagen (l.) verließ die Eintracht im Sommer © Getty Images

Heribert Bruchhagen reagiert mit Unverständnis auf die harsche Kritik aus Frankfurt. Der neue Vorstandsvorsitzende des HSV berichtet aber von einer Entschuldigung.

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Der neue Vorstandsvorsitzende des Hamburger SV, Heribert Bruchhagen, wehrt sich gegen die Kritik von Eintracht Frankfurts Vorstandsmitglied Axel Hellmann.

"Was da behauptet wurde, ist nicht ok. Fredi Bobic hat sich für die Aussagen von Herrn Hellmann bei mir entschuldigt, es war eine absolut perfekte Übergabe", sagte Bruchhagen im Gespräch mit SPORT1.

"Fredi macht einen super Job bei der Eintracht. Damit ist für mich die Sache erledigt", fügte Bruchhagen hinzu.

Hellmann wurde in der vergangenen Woche in der Frankfurter Neuen Presse mit harschen Worten in Richtung Bruchhagen zitiert: "Wenn man 30 Jahre im Geschäft ist, richtet man den Blick nicht mehr so auf die Langzeitperspektive, sondern auf die kurzfristigen Erfolge."

Zu bestimmten Vorschlägen, die von den Bereichsleitern gekommen wären, so Hellmann, habe Bruchhagen gerne geantwortet, dass man das alles umsetzen könne, wenn er nicht mehr da sei.

Dies sei laut Hellmann vor allem im Bereich Internationalisierung der Fall gewesen: "Heribert hat immer gefragt, was es kurzfristig bringt, weil es vor allem für den Sport einen höheren Einsatz bedeutet."

Bruchhagen wollte einen langwierigen Prozess angeblich nicht einleiten. Sein Nachfolger Fredi Bobic sei da ganz anders - "und so ist es bei vielen Themen".

Bruchhagen verließ die Frankfurter im Sommer und heuerte zuletzt als Nachfolger von Dietmar Beiersdorfer in Hamburg an.

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