Beim HSV geht es weiter turbulent zu. Vorstandsboss Heribert Bruchhagen will sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und den Bundesliga-Dino auf Kurs bringen.

Heribert Bruchhagen hat beim Hamburger SV alle Hände voll zu tun. Der neue HSV-Vorstandsboss hat sich inzwischen beim Bundesliga-Dino ein Bild gemacht und seine Zielrichtung vorgegeben.

Insgesamt scheint er mit der Arbeit im Klub zufrieden. "Der HSV ist perfekt in seiner Organisationsstruktur. Ich bin hochgradig erstaunt, mit welcher Perfektion und Akribie im Inneren des Vereins gearbeitet wird", lobt der 68-Jährige im kicker die Vereinsarbeit.

Struktur passt nicht zum Tabellenplatz

Zu kritisieren gibt es dennoch einiges: Vor allem nach der 0:1-Niederlage zum Start nach der Winterpause gegen den VfL Wolfsburg. "Die Struktur, die stimmt, aber sie passt nicht zum Tabellenplatz", so Bruchhagen über den Tabellen-16.

Begonnen hat das Dilemma für ihn bereits zu Beginn der Saison. Aus diesem Teufelskreis gilt es nun, sich zu befreien: "Der schlechte Start hat den HSV in seinen Grundfesten erschüttert. Die Kausalkette beginnt mit Realität: Wenn wir Realität in den Verein bekommen, haben wir auch eine Chance auf Kontinuität. Und wenn wir das erreicht haben, stehen die Chancen gut, auch wirtschaftlich erfolgreich zu arbeiten."

Dafür ist seiner Meinung nach keine Vision nötig, sondern Ruhe: "Wir müssen unaufgeregt sein. Ich bin es! Mich erschüttert keine Schlagzeile mehr, und meine Routine-Antworten sind ein Beitrag zu dieser Unaufgeregtheit."

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