Für Sportinvalide Alvaro Dominguez ist Max Eberl bei einer Stippvisite im Gladbacher Trainingslager noch immer ein rotes Tuch. Seine Zukunft liegt wohl bei einem Großklub.

Alvaro Dominguez ist weiterhin alles andere als gut zu sprechen auf Max Eberl. Zwar besuchte der ehemalige Innenverteidiger eineinhalb Monate nachdem er seine Sportinvalidität öffentlich gemacht hatte, seinen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach im Trainingslager in Marbella, dem Sportdirektor der Fohlen ging er aber aus dem Weg.

Zu tief sitzt die Enttäuschung über sein vorzeitiges Karriereende - für das er auch Eberl verantwortlich macht. "Ich will mich nicht mit Max Eberl treffen oder unterhalten, das Thema hat sich für mich erledigt", sagte der 27-jährige Dominguez zur Sport Bild.

In Spanien öffnet sich eine prominente Tür

Aus Sicht des Spaniers hatte Eberl Druck ausgeübt, damit dieser trotz Schmerzen auflief. Am 6. Dezember beendete Dominguez seine Karriere wegen eines mehrfachen Bandscheibenvorfalls offiziell. Sein letztes Pflichtspiel bestritt der zweimalige Nationalspieler am 7. November 2015 bei Gladbachs 0:0 gegen den FC Ingolstadt.

Wie die Sport Bild weiter berichtet, hat Dominguez das Angebot eine Funktion bei Atletico Madrid zu übernehmen. Für die Rojiblancos spielte er zwischen 2001 und 2012 in der Jugend, der zweiten Mannschaft und schließlich drei Jahre für die Profis (76 Spiele).

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