Emir Spahic
Emir Spahic wurde beim Hamburger SV Anfang Januar degradiert © Getty Images

Der Hamburger SV und der freigestellte Abwehrspieler treffen sich vor Gericht. Der Bosnier will seine Ausbootung nicht hinnehmen und pocht auf Wiederaufnahme ins Training.

Der Hamburger SV und sein vom Trainings- und Spielbetrieb freigesteller Profi Emir Spahic werden sich am 31. Januar vor dem Arbeitsgericht Hamburg treffen.

Der 36 Jahre alte Innenverteidiger hat eine Einstweilige Verfügung beantragt, um wieder in den Kader des Bundesliga-16. aufgenommen zu werden.

HSV-Trainer Markus Gisdol hatte den bosnischen Nationalspieler zum Trainingsstart am 3. Januar aus der Mannschaft der Hanseaten verbannt. Man habe die Kultur des Teams verändern wollen, begründete der Coach seinerzeit seine personelle Maßnahme.

Spahic, der bei den Norddeutschen in der vergangenen Saison durch interne Handgreiflichkeiten in die Schlagzeilen geraten war, absolvierte für den HSV binnen 18 Monaten 37 Bundesligaspiele. Sein Vertrag läuft zum Saisonende aus. Vor dem Wechsel an die Elbe war der Abwehrspieler bei Bayer Leverkusen wegen einer Schlägerei mit einem Ordner suspendiert worden.

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