Uli Hoeneß hält große Stücke auf Bayerns Co-Trainer Hermann Gerland © imago

Am Tag seines 65. Geburtstags appelliert der Bayern-Präsident an die Mentalität des Klubs. Er nennt positive Beispiele. Den Tiger lobt er dabei überschwänglich.

Das neue Jahr hat gut begonnen für Hermann Gerland. 

Nach dem Abgang von Paul Clement zu Swansea ist der Tiger beim FC Bayern zum Co-Trainer Nummer eins befördert worden - dem engsten Vertrauten von Coach Carlo Ancelotti.

Hoeneß lobt Gerlands "Mia san mia"-Mentalität

Eine Belohnung des Vereins für Gerlands treue Dienste - und eine Anerkennung seiner Identifikation mit dem Rekordmeister. 

In einem Interview mit der tz lobte Präsident Uli Hoeneß: "Der Hermann ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man kein Bayer sein muss, um die Kultur des FC Bayern zu verkörpern."

Auch ohne bayerische Wurzeln habe Gerland es geschafft, im Verein ein wichtige Rolle einzunehmen, lobte Hoeneß den gebürtigen Westfalen.  

Neben Gerland führte Hoeneß noch einen weiteren Nicht-Bayer an, der die "Mia san Mia"-Mentalität verinnerlicht habe. "Denken Sie an Sammy Kuffour, den haben unsere Fans geliebt. Der war zwar kein Bayer, aber hat eindrucksvoll gezeigt, dass auch ein Farbiger in Lederhosen den FC Bayern wunderbar repräsentieren kann."

Erst zuletzt hatte Hoeneß die Spieler des FC Bayern an die Kultur des Vereins erinnert und gefordert, in der Kabine müsse künftig wieder mehr Deutsch gesprochen werden.

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