Thomas Müller (links) und Robert Lewandowski bejubeln ein Tor der Bayern
Thomas Müller (links) und Robert Lewandowski bejubeln ein Tor der Bayern © Getty Images

Ein mickriges Törchen steht für Thomas Müller in dieser Bundesliga-Saison zu Buche. Teamkollege Robert Lewandowski spricht dem Nationalspieler Mut zu.

Bundesliga-Torschützenkönig Robert Lewandowski hat seinem schwächelnden Stürmerkollegen Thomas Müller Mut zugesprochen. "Deinen Instinkt kannst du nicht verlieren. Geht nicht. Es ist nur eine Phase, in der er kein Glück hat. Die ist bald beendet. Der Instinkt kommt", sagte der polnische Nationalspieler im Münchner Merkur.

Müller kämpft immer

Die Erwartungen an Weltmeister Müller, der in dieser Saison erst ein Bundesliga-Tor für Bayern München erzielt hat, seien enorm, meinte Lewandowski. "Jeder erwartet, dass er mindestens 20 Tore schießt. Aber man muss trotzdem mit ihm zufrieden sein, gerade er sollte nicht nur an Toren gemessen werden." Müller helfe dem Team sehr. "Er kämpft immer, und wenn einer kämpft, kommen die Tore wieder, ganz sicher."

An eine eigene Ladehemmung ähnlichen Ausmaßes kann sich Lewandowski (28) nicht erinnern. "Es ist für einen Stürmer wichtig, nicht zu lang nachzudenken. Das funktioniert nie gut", sagte er: "Als Stürmer musst du immer denken: Jetzt kommt das nächste Spiel – und ich schieße ein Tor." Müller riet er, geduldig zu sein. Auch das mache Klasse aus.

Lewandowski nun ein "besserer Stürmer"

Lewandowski selbst will seit seinem Wechsel von Borussia Dortmund nach München "ein besserer Stürmer" geworden sein. Ein Tor wie den 2:1-Siegtreffer am vergangenen Freitag beim SC Freiburg hätte er früher "eher nicht" erzielt.

Dass er die Bundesliga-Bestmarke für ausländische Spieler von Claudio Pizarro (190 Tore) knackt, glaubt er dennoch nicht. "Weil Claudio fast sein ganzes Leben in der Bundesliga spielt. Da muss ich ja wirklich noch sehr lange spielen." Lewandowski kommt auf 135 Treffer, sein Vertrag beim FC Bayern läuft bis 2021.

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