Arjen Robben hat sich im Trainingslager der Bayern in Doha völlig verausgabt
Arjen Robben kann nicht verstehen, wie junge Spieler nach China wechseln können © Getty Images

Arjen Robben, der am Montag seinen Vertrag beim FC Bayern München verlängerte, ist den verlockenden Geldsummen aus China nicht gefolgt. Für ihn zählt nur der Fußball.

Arjen Robben verlängerte am Montag seinen Vertrag beim FC Bayern München. Einem niederländischen Radiosender hat er nun verraten, dass er auch Angebote aus China hatte. Ein Wechsel nach Fernost sei aber für ihn nie in Frage gekommen, auch wenn dort das Sechsfache an Gehalt gezahlt werde.

Nach China? Eine Verschwendung 

Ganz im Gegenteil: Für seine jüngeren Fußballer-Kollegen, die dem Ruf des großen Geldes gefolgt sind, hat der 33-Jährige kein Verständnis.

"Man gesteht sich damit sozusagen ein, dass die Karriere zu Ende ist. Ich möchte so lange wie möglich auf dem höchsten Level spielen. Jungs, die in den Dreißigern sind, kann ich halbwegs verstehen, aber nicht Spieler, die mit 27 oder 28 Jahren nach China gehen. Sie sind am Karrierehöhepunkt. Das ist wirklich eine Verschwendung," so der Flügelstürmer der Bayern auf Radio 538.

"Für mich geht es um Fußball"

Angesichts der hohen Summen kam aber auch ein Arjen Robben durchaus ins Grübeln: "Das Geld, das sie dir bieten, ist so verrückt, dass man es zumindest in Betracht ziehen muss. Sie bieten vielleicht das Vier-, Fünf- oder Sechsfache von dem, was du bei einem Top-Klub verdienst. Aber Geld hat mich nie angetrieben, darum habe ich auch so eine großartige Karriere gehabt. Für mich geht es um Fußball."

Weiterlesen