BVB-Boss Hans-Joachim Watzke rühmt sich für seine Personalpolitik. Dem Werben um Aubameyang blickt er gelassen entgegen. Eine Ansage an die Konkurrenz darf nicht fehlen.

Bei Borussia Dortmund dreht sich derzeit vieles um Pierre-Emerick Aubameyang.

Wer soll den Top-Torjäger ersetzen, wenn er ab Samstag für sein Heimatland Gabun beim Afrika Cup spielt und dadurch den Auftakt in der Bundesliga verpasst?

Und überhaupt: Verliert der BVB im Sommer erneut einen hochkarätigen Stürmer, der den Lockrufen eines internationalen Topvereins erliegt?

Watzke: "Andere kaufen Weltstars, wir machen sie"

All diese Fragen beschäftigen Fans und Medien dieser Tage. Nur den Verantwortlichen scheint die Ungewissheit über Aubameyangs Zukunft nichts anhaben zu können. 

Am Rande des Trainingslagers im spanischen Marbella sagte Klubboss Hans-Joachim Watzke der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Selbst wenn er geht, geht es weiter. Nach dem Weggang von Robert Lewandowski wurde uns 2014 auch das Ende der Welt prophezeit." 

Doch Watzke wäre nicht Watzke, würde er seine demonstrative Gelassenheit nicht noch mit einer verbalen Spitze versehen: "Die anderen kaufen Weltstars, wir machen sie", sagte er der FAZ

Verlust von Hummels und Gündogan schmerzt

Die anderen - damit waren jene Klubs gemeint, die dem BVB zuletzt namhafte Stars wie Lewandowski, Mats Hummels oder Ilkay Gündogan abspenstig gemacht hatten. Watzke nannte sie nicht beim Namen, aber in seinen Worten schwangen selbstredend Namen wie der FC Bayern oder Manchester City mit. 

Watzke hatte in der Vergangenheit mehrfach betont, wie sehr ihn der Verlust von Identifikationsfiguren wie Hummels und Gündogan geschmerzt habe. 

Womöglich kommen er und der BVB im Falle von Aubameyang diesmal besser weg. Zuletzt war zu hören, dass Real Madrid und der dortige Trainer Zinedine Zidane kein Interesse an einer Verpflichtung des 27-Jährigen hegten. 

Womöglich darf Dortmund diesen Weltstar noch längere Zeit sein Eigen nennen. 

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