VfL Wolfsburg
Mario Gomez fordert von seinen Kollegen ein klares Bekenntnis zum Verein © Getty Images

Nationalspieler Mario Gomez appelliert an die Mentalität seiner Kollegen und fordert von ihnen ein Bekenntnis zum Klub. Lob hat er für Trainer Ismael parat.

Nach dem Befreiungsschlag gegen Frankfurt hat Wolfsburgs Mario Gomez deutliche Worte an seine Mitspieler gerichtet. 

Angesichts von einigen wechselwilligen Kollegen sagte der Mittelstürmer bei Sky: "Wenn im Winter jemand weggehen will, dann soll er auch gehen. Wer nicht hier sein will, der soll auch gehen."

Angesichts der sportlichen Krise in den vergangenen Wochen hatten gleich mehrere VfL-Akteure mit einem Abgang im Winter gedroht. Um Stars wie Julian Draxler oder Luiz Gustavo halten sich nach wie vor hartnäckige Wechselgerüchte

Gomez: "Reisende soll man nicht aufhalten"

Gomez forderte mehr mannschaftliche Geschlossenheit und ein Bekenntnis zum Verein. "Wir alle haben das im Sommer falsch eingeschätzt. Es wurde versucht, Spieler zu überzeugen. Aber Reisende soll man nicht aufhalten", wiederholte er mit Nachdruck in der Bild am Sonntag.

Und weiter: "Die letzten Wochen in der Bundesliga haben gezeigt, dass die Mannschaften oben stehen, die Bock haben. Wir müssen im Winter klar sagen, wer Bock hat."

Nach der Trainer-Entlassung und dem Manager-Aus sorgt ausgerechnet der nicht immer unumstrittene Stürmer für Ordnung im Wolfsburg-Chaos.

"Es war für die Spieler immer ein Alibi. Wir konnten immer mit dem Finger auf andere zeigen. Jetzt sind der Trainer und der Manager weg. Irgendwann müssen wir Spieler es auf dem Platz zeigen", sagte er nach dem 1:0-Heimerfolg bei Sky

Der Nationalspieler stellte sich außerdem hinter Trainer Valerien Ismael: "Er ist ein super Typ, der uns erreicht. In der Ansprache vor den Spielen findet er immer die richtigen Worte. Ich hatte schon ganz oft Gänsehaut", sagte Gomez. 

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