Das Team von Hertha BSC legte ein Kranz am Unglücksort nieder © dpa Picture Alliance

Berlin - Der Anschlag in Berlin lässt viele Menschen geschockt zurück. Auch die Profis von Hertha BSC sind bestürzt und zeigen ihre Anteilnahme am Ort des schrecklichen Unglücks.

Bundesligist Hertha BSC hat den Opfern des Anschlags von Montagabend in Berlin gedacht.

Wenige Stunden vor dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 am Mittwoch (ab 19.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) besuchte die Mannschaft des Hauptstadtklubs den Unglücksort am Breitscheidplatz.

Manager Michael Preetz und Trainer Pal Dardai legten einen Kranz mit der Aufschrift "In stiller Trauer" nieder. 

Ibisevic wünscht Angehörigen Kraft

Am Montagabend war ein LKW auf dem Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in die Menge gerast und hatte zwölf Menschen in den Tod gerissen. Rund 50 Personen wurden verletzt. "Wir sind alle betroffen. Das passiert vor unserer Haustür, in unserer Stadt", sagte Preetz. 

Auch Kapitän Vedad Ibisevic machte der Anschlag betroffen. "Das, was am Breitscheidplatz passiert ist, ist für uns alle ein Schock gewesen. Auch für mich persönlich, weil ich in der Nähe wohne – ein Tag vorher waren meine Frau und meine Mutter dort unterwegs", wird der bosnische Torjäger auf der Vereins-Internetseite zitiert: "Unsere Gedanken sind deshalb auch bei allen Opfern und deren Angehörigen und Freunden. Ich wünsche ihnen und auch den vielen Helfern viel Kraft in dieser schweren Zeit." 

Absage nie ein Thema

Eine Absage des letzten Bundesliga-Spiels in diesem Jahr kam aber für den Klub nicht in Frage. "Neben der Trauer und der Anteilnahme wollen wir dokumentieren, dass wir nicht gewillt sind, vor den terroristischen Angriffen in die Knie zu gehen", sagte Preetz.

Für die Partie waren die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Über die Details wollte der Klub keine Auskunft geben.

Die Spieler beider Mannschaften werden Trauerflor tragen, zudem gibt es wie bei allen Spielen des 16. Spieltages eine Schweigeminute. Hertha plante weitere Aktionen. "Es wird im Stadion sichtbar sein, dass Hertha BSC Anteil nimmt", sagte Preetz.

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