Bayer-Trainer Roger Schmidt gibt Entwarnung bei Kevin Kampl. "Es ist nichts Schlimmes", meint Schmidt. Die genaue Diagnose steht schon fest.

Trainer Roger Schmidt vom Bayer Leverkusen hat nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Kevin Kampl im rheinischen Derby beim 1. FC Köln (1:1) Entwarnung gegeben.

"Er hat eine Prellung am Beckenkamm", sagte Schmidt: "Er hat einen Schlag abbekommen, und im Laufe der Zeit ist der Muskel zugegangen. Deshalb mussten wir ihn auswechseln. Es ist aber nichts Schlimmes."

Schmidt will Kraft tanken

Mittelfeldspieler Kampl, gerade erst von einer Verletzung genesen, war am Mittwochabend in der 63. Minute vom Feld gehumpelt. Sein Trainer Schmidt, dem bereits seit Wochen einige Stammspieler fehlen, fürchtet aber keinen längeren Ausfall.

Vielmehr will er mit Bayer, das zum Jahresende nur den enttäuschenden neunten Rang belegt, in den spielfreien Wochen Kräfte tanken für die Rückrunde.

"Mit einer neuen Vorbereitung, den Spielern, die zurückkommen und mit normalen Bundesligawochen, in denen wir tatsächlich normal trainieren können, können wir zuversichtlich sein, dass wir eine deutlich bessere Rückrunde spielen", sagte Schmidt: "Und dann glaube ich, dass wir auch den einen oder anderen Platz klettern können."

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