Der Rechtsstreit um die DFB-Akademie geht weiter © Getty Images

Der Rechtsstreit um den Bau der DFB-Akademie in Frankfurt zieht sich weiter hin. Der Renn-Klub hat gegen das Urteil, das Areal zu räumen, Revision eingelegt.

Der Rechtsstreit um den Bau der DFB-Akademie im Frankfurter Stadtteil Niederrad setzt sich wie erwartet vor dem Bundesgerichtshof fort. Eine Sprecherin des BGH bestätigte am Mittwoch, dass der Renn-Klub gegen das in der Vorwoche vom Oberlandesgericht Frankfurt erlassene Urteil Revision eingelegt hat.

Damit verzögern sich die Pläne des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), der sein "Leuchtturmprojekt" eigentlich schon Anfang 2016 hatte in Angriff nehmen wollen, möglicherweise auf unbestimmte Zeit.

Am vergangenen Donnerstag hatte der zweite Senat des OLG Frankfurt der Räumungsklage der Stadt stattgegeben und damit das Urteil des Landgerichts vom 16. Dezember 2016 weitestgehend bestätigt. Damit muss der Renn-Klub das Areal auf der Galopprennbahn in Niederrad ab sofort räumen - unabhängig von der Revision.

Die Stadt hatte den Pferdefreunden gekündigt, um das Grundstück dem DFB zu übergeben. Der DFB hat mit der Stadt bereits die Verträge zur Übertragung des Geländes und zum Bau seiner 140-Millionen-Euro teuren Akademie unterzeichnet. Auf einem noch nicht terminierten außerordentlichen Bundestag muss der DFB das Mega-Projekt noch pro forma absegnen.

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