Die Steuerfahndung durchsuchte die DFB-Zentrale
Der deutsche Fußballbund wurde im Januar 1900 gegründet © Getty Images

Zum ersten Mal seit der Gründung des DFB verzeichnet der Verband mehr als sieben Millionen Mitglieder. Ein deutliches Plus im Vergleich zum Vorjahr.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat erstmals die Sieben-Millionen-Mitglieder-Schallmauer geknackt. Nach Angaben des Verbandes sind aktuell 7.043.964 Menschen in den 21 Landesverbänden des DFB gemeldet. Das sind 74.493 mehr als im Vorjahr.

"Dass erstmals die Marke von sieben Millionen Mitgliedern überschritten wurde, ist Beleg der ungebrochenen Begeisterung für den Fußball in Deutschland", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel und mahnte aber auch: "Bei aller Freude darüber sehen wir auch die Herausforderungen, die beispielsweise durch den Rückgang der Mannschaften deutlich werden."

Besonders im Frauen- und Seniorenbereich gab es allerdings Zuwächse. Ein weiterer Teil des absoluten Anstiegs geht wie in den Vorjahren auf die Klub-Mitgliedschaften von Fans zurück. 

Mehr Spieler in weniger Mannschaften

Auch die Zahl der aktiven Spieler konnte gesteigert werden. Unter anderem ist in der Runde 2016/2017 im Vergleich zur Vorsaison ein Plus von mehr als 12.000 Fußballern (unter 18 Jahren) zu verzeichnen, die am Spielbetrieb teilgenommen haben.

Ein Plus gab es zudem im Bereich der Frauen-Mannschaften. Mit 5819 weiblichen Teams nehmen 44 mehr am Spielbetrieb teil als noch 2016. 

Die absolute Zahl der Vereine ist in der aktuellen Mitgliederstatistik trotz der allgemeinen demografischen Entwicklung nur leicht rückläufig. Gegenwärtig sind 24.958 Klubs in Deutschland gemeldet - das sind 117 weniger als im Vorjahreszeitraum. 

Die Zahl der Mannschaften ist allerdings von 159.545 im Jahr 2016 auf nun 157.313 zurückgegangen. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent.

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