DFB-Präsident Reinhard Grindel sagte im Bundestags-Sportausschuss aus
DFB-Präsident Reinhard Grindel tritt ohne Konkurrenz an © Getty Images

Der UEFA bricht ein weiterer Kandidat für einen Sitz im FIFA-Council weg. Damit stehen dem Verband nur vier Kandidaten für fünf Plätze zur Verfügung.

Der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gehen die Kandidaten für die Council-Sitze beim Weltverband FIFA aus. Die UEFA bestätigte am Donnerstag den Rückzug des Isländers Geir Thorsteinsson. Beim UEFA-Kongress am 5. April in Helsinki stehen damit nur vier Kandidaten für fünf Posten im wichtigsten Gremium des Weltfußballs zur Auswahl.

Antreten werden für jeweils vierjährige Amtszeiten Sandor Csyani (Ungarn), Costakis Koutsokoumnis (Zypern) und Dejan Savicevic (Montenegro). Der Russe Witali Mutko war von der FIFA-Prüfungskommission nicht zugelassen worden, weil er als russisches Regierungsmitglied in Interessenkonflikte geraten könnte.

Ohne Konkurrenten tritt DFB-Präsident Reinhard Grindel bei der Wahl an. Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist der einzige Kandidat für die freie Stelle von seinem Vorgänger Wolfgang Niersbach, der im Zuge seiner Sperre zwei Jahre vor dem Ende seines FIFA-Mandats zurückgetreten war. Grindels Wahl in die FIFA ist deshalb nur Formsache. Zudem dürfte der CDU-Politiker auch ins UEFA-Exekutivkomitee gewählt werden.

Thorsteinsson hatte seine Kandidatur zurückgezogen, weil er nach dem Ende seiner fünften Amtszeit als Verbandsboss keine offizielle Position in Island bekleidet. Der UEFA-Kongress wird über einen Vorschlag des UEFA-Exkos abstimmen, laut dem die Mitglieder der Führungsriege in ihren jeweiligen Verbänden "aktive" Rollen spielen müssen.

Weiterlesen