Mohd Faiz Subri musste vor seiner Dankesrede bei der FIFA-Gala erstmal im Handy scrollen
Mohd Faiz Subri musste vor seiner Dankesrede bei der FIFA-Gala erstmal im Handy scrollen © Getty Images

Rede verschusselt: Mohd Faiz Subri, Gewinner des Puskas Award für das schönste Tor, muss vor seiner Dankesrede bei der FIFA-Gala erstmal im Handy scrollen.

Mit einem surrealen Freistoß-Tor verblüffte er die Fußball-Welt, bei seiner Dankesrede geriet er dann selbst aus der Fassung.

Mohd Faiz Subri, bei der FIFA-Gala am Montag für das Tor des Jahres mit dem Puskas Award ausgezeichnet, war offensichtlich nicht optimal vorbereitet auf seine Kür: Er musste erst fast eine halbe Minute in seinem Handy scrollen, ehe er seine Ansprache begann.

Der 29-Jährige aus Malaysia hatte seinen Redetext digital abgespeichert, aber nicht direkt parat, als er nach der Laudatio der brasilianischen Stürmer-Legende Ronaldo ans Podium trat.

Moderatoren-Duo wird nervös

Das lange Suchen besorgte nach einer Weile auch die Moderatoren der Gala. "Brauchen Sie Hilfe?", fragte Marco Schreyl. "Er checkt noch seinen Text", bemerkte Kollegin Eva Longoria.

Letztlich fand Subri ihn und konnte seine Rede beginnen - in der er festhielt, dass er nie erwartet hätte, "dass ich je einmal inmitten von Weltklasse-Fußballern an diesem großartigen Ort stehen würde".

Verständlich, dass ihm das anzumerken war: "Ich bin so nervös, ein Glück, dass ich das noch auf meinem Handy gefunden habe", berichtete Subri später auf Twitter, wo er auch Selfies mit Weltfußballer Cristiano Ronaldo, Manuel Neuer und Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson teilte.

Subri hatte am 16. Februar 2016 in der heimischen Super League für seinen Klub Pulau Penang im Spiel gegen Pahang per Freistoß getroffen, der Ball flog aus rund 30 Metern zunächst nach links, ehe er dann spektakulär eindrehte und unhaltbar im rechten oberen Eck landete.

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