SV Werder Bremen v 1. FC Koeln - Bundesliga
Im Stadion von Werder Bremen könnten womöglich EM-Spiele stattfinden, wenn Deutschland den Zuschlag bekommt © Getty Images

Die Stadt Bremen will bei einer möglichen EM in Deutschland eine von zehn Spielstätten stellen. Ein Streit mit der DFL könnte dieses Vorhaben jedoch erschweren.

Bremen hat frühzeitig seinen Hut als Austragungsort bei einer möglichen EM-Endrunde 2024 in Deutschland in den Ring geworfen.

Das bestätigte Björn Fecker, Präsident des Bremer Fußball-Verbandes, dem Weser-Kurier. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte am Freitag seine offizielle Bewerbung für die EURO in sieben Jahren bekannt gegeben.

"Nachdem wir aus nicht nachvollziehbaren Gründen 2006 bei der WM nicht berücksichtigt worden sind, hoffen wir jetzt, 2024 dabei sein zu können", sagte. Fraglich ist, wie groß angesichts des schwelenden Rechtsstreits zwischen der Deutschen Fußball Liga (DFL) und der Stadt Bremen die Chancen fürs Weserstadion als Austragungsstätte wären.

Die Stadt Bremen stellt der DFL die zusätzlichen Kosten für Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen von Bundesligist SV Werder in Rechnung. Der DFB hatte deshalb Bremen bereits die Ausrichtung eines Länderspiels der Nationalmannschaft gegen Gibraltar im November 2014 entzogen.

Die EM 2024 soll in zehn Stadien stattfinden. Bis Anfang März können sich Städte bzw. Stadionbetreiber mit ihren Arenen als Standort für das Turnier bewerben. Am 15. September 2017 will der DFB die Austragungsorte festlegen.

Erst ein Jahr später bestimmt die Europäische Fußball-Union (UEFA) den EM-Ausrichter 2024.

Weiterlesen