Braunschweigs Hendrick Zuck probiert es mit einem Freistoß © Imago

Durch den Sieg gegen Heidenheim bleibt die Eintracht ungeschlagen und hält Kontakt zu den Spitzenplätzen. Mirko Boland erzielt den entscheidenden Treffer.

Mitfavorit Eintracht Braunschweig hat seinen ordentlichen Saisonstart in der 2. Bundesliga fortgesetzt. Das Team von Trainer Torsten Lieberknecht besiegte den 1. FC Heidenheim mit 2:0 (1:0) und bleibt weiter ungeschlagen.

Zum Liga-Auftakt war die Eintracht nur zu einem 2:2 bei Fortuna Düsseldorf gekommen (Ergebnisse und Tabellen der 2. Bundesliga).

"Dass wir geduldig spielen müssen, das mussten wir. Wir dürfen jetzt aber nicht nachlassen und müssen weiter hart arbeiten", sagte Braunschweigs Kapitän Ken Reichel.

Eigentor spielt Braunschweig in die Karten

Ein Eigentor von Heidenheims Mathias Wittek (28.) und ein Treffer von Mirko Boland (80.) sorgten für den Erfolg der Braunschweiger. Die Heidenheimer stehen nach ihrem ersten Saisonspiel punktlos da.

Heidenheims Trainer Frank Schmidt ärgerte sich über die Gegentore. Bei Sky sagte er: "Ich finde, insgesamt haben wir es eigentlich gut gespielt. Wir machen leider im Spielaufbau zweimal einen Fehler im Zentrum und werden dafür bestraft. Das ist der Unterschied.“

Den Spielabbruch gegen Aue wollte er nicht gelten lassen. "Das ist eine ganz schlechte Ausrede. Wir trainieren seit sieben Wochen, da kann sowas nicht zählen“, so Schmidt.

Spiel gegen Aue am Mittwoch

Ihr Startduell gegen Erzgebirge Aue war am vergangenen Sonntag wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgebrochen worden und wird am kommenden Mittwoch (20 Uhr im LIVETICKER) nachgeholt.

Im ersten Durchgang übernahmen die Niedersachsen vor 18.550 Zuschauern zunächst die Kontrolle und ließen den Gegner kaum in Tornähe kommen. Selbst setzten die Gastgeber über Konter vereinzelte Nadelstiche, ohne selbst allzu gefährlich zu werden.

Auch nach Wiederanpfiff kontrollierten die Braunschweiger aus einer kompakten Defensive heraus die Begegnung. Heidenheim kam selten zu gefährlichen Aktionen. Ein Schuss von Kapitän Marc Schnatterer (58.) aus 19 Metern klärte Eintracht-Keeper Jasmin Fejzic nur knapp zur Ecke. In der Folge liefen die Gäste mutig an, verpassten es jedoch, zwingende Chancen zu kreieren.

Eintracht-Trainer Lieberknecht freute sich über die mannschaftliche Geschlossenheit. "Gegen Heidenheim war es heute wichtig mit taktischen Grundkonzept dagegenzuhalten. Das haben die Jungs über 90 Minuten hinweg wirklich sehr gut gemacht", so der 44-Jährige bei Sky.

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