Nach dem Abstieg in die Dritte Liga beginnt bei 1860 das große Stühlerücken. Geschäftsführer Ian Ayre und Präsident Peter Cassalette treten zurück.

Nach dem Abstieg in die Dritte Liga steht der TSV 1860 vor einem großen Scherbenhaufen.

Geschäftsführer Ian Ayre hat bereits vor der Partie gegen Regensburg (0:2) seinen Rücktritt verkündet. Das bestätigte der Verein am Abend in einer Pressemitteilung. Diese Meldung sei aber zurückgehalten worden, "um die Mannschaft und das Umfeld vor dem wichtigen Spiel gegen Regensburg nicht zu belasten", hieß es in der Pressemitteilung.

Erst im April wurde der Brite, der vom FC Liverpool an die Grünwalder Straße kam, vorgestellt.

Neben Ayre hat auch Löwen-Präsident Peter Cassalette sein Amt nach dem Relegationsspiel niedergelegt. Cassalette wolle einem Neuanfang nicht im Wege stehe, heißt es in der Vereinsmitteilung.

Auch Abstiegstrainer Vitor Pereira soll gehen. "Das ist schwer zu verkraften, das ist ein harter Moment", gestand der Portugiese im Moment des größten Scheiterns auf der Pressekonferenz nach dem Spiel.

"Ich habe ein gutes Gewissen, dass ich alles gemacht habe, was ich machen konnte", sagte Pereira und deutete damit seinen Abschied bei den Löwen an.

Zurück bliebe nur Investor Hasan Ismaik, der kürzlich ankündigte: "Ich lasse 1860 nicht mehr los."

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