TSV 1860 Muenchen - Training Session
An der Geschäftsstelle des TSV 1860 München wollten nach dem Abschied Fans die Mannschaft stellen © Getty Images

Nach dem Abstieg des TSV 1860 München ist es an der Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße zu Ausschreitungen gekommen. Lediglich ein Spieler stellte sich den Fans.

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Nach dem Absturz des TSV 1860 München in die dritte Liga kam es zu Sachbeschädigungen an der Geschäftsstelle der Löwen. Das Eingangsschild an der Grünwalder Straße kam zu Schaden, auch ein Mülleimer flog über den Zaun.

Rund 100 Anhänger machten sich nach dem desaströsen Auftritt ihrer Mannschaft auf den Weg zum Trainingszentrum in Giesing, wo sie allerdings vor verschlossenen Türen standen.

Polizei bewacht Geschäftsstelle

An der Grünwalder Straße sollten Mannschaft, Präsidium und Trainer Vitor Pereira zur Rede gestellt werden. Doch von Mannschaft und Offiziellen fehlte jeder Spur. Geschäftsführer Ian Ayre war bereits am Morgen, Präsident Peter Cassalette nach dem Spiel zurückgetreten.

Lediglich Innenverteidiger Abdoulaye Ba erschien im Privatwagen, sagte zu SPORT1, er "schäme sich" für den desaströsen Auftritt der Löwen. Von der Polizei eskortiert betrat der Senegalese die Geschäftsstelle, war aber bereits nach fünf Minuten wieder verschwunden.

Weitere Ausschreitungen blieben glücklicherweise aus. Ein Plakat mit der Aufschrift "R.I.P. 1860 München - verdient verloren und abgestiegen!" wurde vom Eingang des Geländes später von dern Ordnungshütern entfernt.

Bereits während der Relegationspartie warfen wütende Fans Stangen, Sitzschalen und andere Gegenstände auf das Spielfeld und sorgten so für eine 14-minütige Unterbrechung.

Bei den Ausschreitungen im Stadion sind zehn Polizisten leicht verletzt worden. Sie wurden von Wurfgeschossen aus der Löwen-Kurve getroffen.

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