2. Bundesliga: Peter Cassalette und Hasan Ismaik vom TSV 1860 München
1860-Präsident Peter Cassalette (l.) mit Investor Hasan Ismaik © Imago

Präsident Peter Cassalette sagt: 1860 München steht zu Investor Hasan Ismaik. Der Jordanier strebe schließlich die "Einigkeit der riesigen Löwen-Familie" an.

Präsident Peter Cassalette von 1860 München hat Investor Hasan Ismaik in einem gemeinsamen offenen Brief den Rücken gestärkt.

Die vom jordanischen Gesellschafter eingeleiteten und durch dessen Investitionen überhaupt erst ermöglichten einschneidenden Veränderungen seien notwendig gewesen, wurde Cassalette darin zitiert: "Wir – und damit spreche ich nicht nur für den e.V., sondern für all die Mitglieder und Fans, die diesen Weg unterstützen – stehen zu Hasan Ismaik."

Dieser strebe sportlichen Erfolg, finanzielle Gesundung und "Einigkeit der riesigen Löwen-Familie" an. Allerdings gebe es "nach wie vor Personen und Gruppen, die versuchen, uns davon abzubringen. Das werden wir nicht zulassen."

Ismaik betonte, es gehe ihm bei seinem Engagement nicht ums Geld. Außerdem habe er "nicht vor, die 50+1-Regel anzufechten" und weitere Anteile zu erwerben.

Ismaik appellierte zum wiederholten Mal an die Fans, ihm zu folgen. Nur so könnten Projekte wie der geplante Neubau eines eigenen Sechziger-Stadions verwirklicht werden.

"Ich glaube fest daran: Wenn die gesamte Löwen-Familie zusammenhält, ist sie unschlagbar", schrieb er gewohnt dramatisch.

Die Löwen waren zuletzt auch wegen ihres Umgangs mit kritischen Medien unter Druck geraten. Sportlich hinken sie als Tabellen-14. auch unter dem neuen Trainer Vitor Pereira ihren Ansprüchen hinterher.

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