In Bielefeld konnten die Auer mit Dimitrij Nazarov (l.) ein Unentschieden erkämpfen © Getty Images

Am 26. Spieltag kommt es in Aue zum brisanten Kellerduell mit St. Pauli. Auch der KSC kämpft in Nürnberg gegen den Abstieg. 1860 spielt in Düsseldorf.

Die turbulente 2. Bundesliga startet am 26. Spieltag in ihre finale Phase. Neun Spieltage vor Schluss kämpft die halbe Liga um den Klassenerhalt.

Davon betroffen sind auch Erzgebirge Aue und der FC St. Pauli, die am Freitag im direkten Duell aufeinander treffen (ab 18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Während die Kiezkicker mit 25 Punkten aktuell auf Tabellenrang 15 gelistet sind, liegt Aue nur zwei Punkte dahinter auf dem direkten Abstiegsplatz 17. Beide Mannschaften müssen im Kampf um den Klassenerhalt dringend punkten.

Aue setzt dabei auf den DFB-Schreck Dimitrij Nazarov. Der Nationalspieler Aderbaidschans beendete am Wochenende die 678 Minuten andauernde Serie ohne Gegentor des DFB-Teams in der WM-Qualifikation.

"Das war ein wertvoller Moment, der mich voranbringt. Man spielt nicht alle Tage gegen Thomas Müller und Co. Aber davon kaufen kann ich mir nichts. Jetzt zählt nur noch der Alltag, und der heißt St. Pauli. Wir können mit einem Sieg an ihnen vorbeiziehen", sagte der 26-Jährige der Bild.

St. Paulis Trainer Ewald Lienen warnt unterdessen vor der neuen Stärke der Sachsen: "Aue hat nur zwei Spiele verloren. Sie sind schwer zu besiegen und relativ stabil. Das wird uns alles abverlangen."

Schlusslicht Karlsruhe muss nach Nürnberg

Zeitgleich ist der Karlsruher SC beim 1. FC Nürnberg gefordert (ab 18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER). Die Gäste sind Tabellenschlusslicht, aber im Abstiegskampf keinesfalls abgeschlagen. Lediglich vier Punkte trennen die Mannschaft von Mirko Slomka von einem Nichtabstiegsplatz.

"Wir wollen in Nürnberg möglichst ohne Gegentor bleiben," erklärte der 49-Jährige vor dem Spiel.

Der Kader der Karlsruher ist dabei durch mehrere Verletzungen stark dezimiert. Für Slomka aber kein Grund den Humor zu verlieren. "Wer hat noch ein KSC-Trikot zuhause?," scherzte der ehemalige Bundesliga-Trainer.

Auch in Nürnberg läuft nicht alles nach Plan. Der Club trainiert weiter mit Interiemscoach Michael Köllner, nachdem Alois Schwartz Anfang März wegen unzureichender Leistungen gehen musste.

"Der KSC wird uns nicht als stürmende Mannschaft gegenüber treten. Wir sind in der Verpflichtung zu agieren", so Köllner im Hinblick auf die anstehende Partie.

Fortuna will schwarze Serie beenden

In Düsseldorf versucht 1860 München sich vor der Abstiegszone zu retten (ab 18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER).

Dabei stehen die Zeichen für die Löwen unter Trainer Vítor Pereira gar nicht so schlecht. Seit Oktober 2016 konnte Fortuna Düsseldorf kein Heimspiel mehr gewinnen.

Geht es nach Coach Friedhelm Funkel, soll sich das am Freitagabend ändern. "Wir wollen spielbestimmend, aggressiv und kompakt spielen, auch wenn das nicht einfach wird," so der 63-Jährige.

Die Löwen aus München konnten sich nach zuletzt drei Niederlagen in Folge am vergangenen Spieltag beim direkten Konkurrenten aus Würzburg durchsetzen. Mit 28 Punkten hat Sechzig nur fünf Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

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