Spieler von VfB Stuttgart nach Unentschieden bei Eintracht Braunschweig zufrieden
Der VfB Stuttgart erkämpfte sich in Unterzahl einen Punkt bei Eintracht Braunschweig © Getty Images

Braunschweig - Der VfB Stuttgart legt in Braunschweig einen Blitzstart hin. Doch nach zwei Elfmetern und einem Platzverweis müssen die Schwaben mit einem Punkt zufrieden sein.

Unbeeindruckt von der spektakulären Trennung von Weltmeister Kevin Großkreutz hat Spitzenreiter VfB Stuttgart seinen Erfolgsweg in der Zweiten Liga fortgesetzt.

Nach fünf Siegen in Folge kam der Bundesliga-Absteiger zu einem nicht unverdienten 1:1 (1:1) beim Herbstmeister Eintracht Braunschweig.

VfB-Trainer Hannes Wolf, der nach dem Großkreutz-Aus im Vorfeld der Partie bei SPORT1 den Fokus aufs Sportliche gerichtet hatte, wertete den Punktgewinn als Erfolg. "Es war für uns ein ganz wichtiger Schritt. Wir haben uns riesig über den Punkt gefreut. Wie die Mannschaft mit zehn Mann in der zweiten Halbzeit verteidigt hat, war phantastisch", sagte Wolf anschließend.

Mane trifft früh - Kaminski fliegt

Die Schwaben mussten ab der 41. Minute mit neun Feldspielern auskommen. Innenverteidiger Marcin Kaminski sah wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot. (Die Tabelle der Zweiten Liga)

Die schnelle Führung der Gäste in der dritten Minute durch Carlos Mane, der einen Stockfehler von Ken Reichel ausnutzte, glichen die Niedersachsen in der 42. Minute aus. Reichel machte seinen Patzer mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter wieder wett. (Ergebnisse und Spielplan)

Reichel entschuldigt sich für Patzer

"Es ist mutig von ihm, da hinzugehen. Das hat die ganze Mannschaft ausgezeichnet. Sie hatte viel Mut, ein solch starkes Spiel gegen einen starken Gegner abzuliefern", sagte Eintrachts Trainer Torsten Lieberknecht bei SPORT1 und konnte mit dem Punkt gut leben.

Reichel sah den Punktgewinn im Kampf um den Aufstieg ebenfalls positiv. "Wir haben einen Punkt auf Hannover gutgemacht", sagte er bei SPORT1 und entschuldigte sich für seinen Aussetzer in der Anfangsphase: "Das war ein technischer Fehler, der ganz klar auf meine Kappe geht."

Langerak pariert Elfer von Boland

Zuvor hatte VfB-Torhüter Mitchell Langerak einen Strafstoß von Mirko Boland (32.) bravourös pariert. (Das Spiel zum Nachlesen im Ticker)

Vor 23.000 Zuschauern im fast ausverkauften Eintracht-Stadion verpassten die Niedersachsen durch das Remis den Sprung auf den dritten Tabellenplatz. Trainer Torsten Lieberknecht hatte in seiner Startformation überraschend auf Torjäger Domi Kumbela verzichtet. Als Grund gab der Verein sportliche Gründe an. Erst in der 62. Minute wurde der Angreifer eingewechselt.

Nach ausgeglichener erster Halbzeit konnte der VfB auch das Spielgeschehen in den zweiten 45 Minuten trotz Unterzahl weitgehend ausgeglichen gestalten. Die Platzherren fanden auf dem regendurchweichten Rasen nicht die nötigen spielerischen Mittel.

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