Daniel Stendel
96-Trainer Daniel Stendel bereitet sein Team in Jerez auf die Rückrunde vor © Getty Images

Die Anreise ins Trainingslager nach Spanien verläuft für Hannover 96 abenteuerlich. Der Sportliche Leiter der 96er vergleicht den Trip mit einer Reise nach Asien.

Die Nachricht von der Ankunft im Trainingslager kam erst zu später Stunde: Die Spieler von Hannover 96 konnten nach einer etwas chaotischen Anreise erst um 2 Uhr nachts im Teamhotel im spanischen Jerez de la Frontera einchecken.

Satte elf Stunden benötigte das Team von Trainer Daniel Stendel für seine Anreise ins Trainingscamp. "In der Zeit hätten wir nach Japan fliegen können", sagte Hannovers Sportlicher Leiter Christian Möckel der Bild.

Vier Stunden Wartezeit in Barcelona

Für die Verspätung gab es gleich mehrere Gründe: Da im Flugplan zu dieser Zeit kein Direktflug von Hannover nach Jerez vorgesehen ist, musste die Reisegruppe über Barcelona nach Sevilla und von dort mit dem Bus Richtung Zielort reisen.

Nachdem die Reise noch planmäßig am Sonntag um 15.30 Uhr in Hannover begann, gab es beim Zwischenstop in Barcelona die erste Verzögerung. Erst mit vierstündiger Verspätung konnte der Anschlussflieger nach Sevilla abheben.

In Andalusien angekommen, musste die Mannschaft schließlich noch längere Zeit auf das Gepäck warten. Um 2 Uhr nachts erfolgte schließlich die Ankunft im Teamhotel.

Die erste Trainingseinheit am Montag wurde aufgrund der Verzögerungen auf 11 Uhr verschoben.

Immerhin entschädigte das sommerliche Wetter für die Strapazen der Anreise.

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