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Während die Overwatch-Szene gespannt auf die Overwatch League wartet, überbrückt Blizzard die Zeit mit Overwatch Contenders.

Von Yannic Hauske

Mit Overwatch Contenders reagiert Blizzard auf die Forderungen der Community und versucht, der Szene einen Anker zu geben.

Der große Cliffhanger

Im November 2016 kündigte Blizzard mit Fanfaren und Trompeten die Overwatch League an. Und dann kam – nichts.

Kein genauer Zeitpunkt und keine näheren Informationen, mal abgesehen von Franchising, der Begrenzung auf Nordamerika und den gerüchteweise exorbitanten Preisen für Teamslots.

Teams und Fans hängen in der Luft. Viele Organisationen entlassen aufgrund der Ungewissheit gar ihre Overwatch-Lineups – eine besorgniserregende Entwicklung, die weiterhin anhält.

Um die klaffende Lücke zu schließen und die Wartezeit zu verkürzen, veranstaltet Blizzard nun Overwatch Contenders, eine Liga mit insgesamt 32 Teams und 50.000 US-Dollar Preisgeld.

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Einige Top-Teams sind dabei

Auch wenn die ganz großen Namen aus den USA und Südkorea nicht mit dabei sind, haben sich durchaus hochkarätige Teams durch die Open Qualifiers gekämpft und nehmen nun an der Liga Teil.

In Amerika finden sich beispielsweise Top-Teams wie Team Liquid, gecoacht von Dennis "INTERNETHULK" Hawelka, Cloud9 mit dem koreanischen Tank-Star KAISER oder Immortals wieder.

Mit Namen wie eUnited, Misfits und dem ex-mousesports Lineup Movistar Riders, ist auch die europäische Elite in der Liga vertreten.

Mit Team expert ist zudem ein deutscher Teilnehmer mit von der Partie. Die vier Deutschen im Team hören auf die Namen Veineless, cRNKz, NexX und Talyz. Die beiden Erstgenannten vertreten Deutschland auch im Overwatch World Cup.

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