Publisher Riot macht mit seinen Plänen nun einen Rückzieher. © Riot Games

Publisher Riot Games hatte große Pläne mit der EU LCS für 2018. Jetzt rudert der Publisher zurück und plant nun doch mit 10 statt 24 Teams für Europa.

Von Luka Ziegler

Der Aufruhr bei Fans über die Pläne von Riot Games für die EU LCS im Jahr 2018 war groß. Laut ESPN rudert der Publisher von League of Legends allerdings jetzt zurück.

Ursprünglich wollte Riot Games die EU LCS in vier Regionen mit insgesamt 24 Teams splitten, welche in einer Art Champions League die besten Teams Europas ermitteln sollten. Dieser Plan scheint nun doch nicht umgesetzt zu werden. Laut ESPN setzt Riot für Europa das gleiche Format um, welches auch für die NA LCS 2018 geplant ist. Das heißt es kommt zu einem Best-of-One-Modus mit Hin- und Rückspiel.

Zusätzlich wurden die Rufe von H2k Gaming und den Unicorns of Love erhört. Die Teams hatten sich über unzureichende finanzielle Beteiligung seitens Riot öffentlich beschwert. Dieser finanzielle Missstand führte zu erheblichen Minusgeschäften für die Teams, welche nur durch starke Investoren aufgefangen werden konnte. Riot reagiert auf diese Beschwerden und erhöht die finanzielle Unterstützung der Teams von 350.000 Euro auf 500.000 Euro.

Weitere detailierte Infos zu Riot und den Zahlen gibt es bei esportsobserver.com.

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