Wenn die Weltmeisterschaft so weitergeht, können sich die Fans auf eine atemberaubende Endrunde freuen © Riot Games

Wuhan - Die Play-In-Stage hatte einiges zu bieten: Spannung, Pentakills und Baron-Steals - einfach alles , was das League of Legends-Fanherz begehrt.

Von Maximilian Eichgrün

Der erste Teil der League of Legends World Championship ist beendet. Schon die Play-In-Phase hatte viel zu bieten. Das waren die Highlights.

Spannung zum Auftakt

Team WE hatte als chinesisches Team vor dem heimischen Publikum das Eröffnungsmatch gegen den klaren Außenseiter von Lyon Gaming. Doch die Mexikaner lieferten dem Giganten einen großartigen Fight und die starken Carrys WhiteLotus und Seiya hätten das Team beinahe zum Sieg geführt.

Durch einzelne Fehler, die Team WE gnadenlos ausnutzte, gelang es den Chinesen nach über 47 Minuten, das Spiel doch noch zu gewinnen. Doch Lyons großartigen Kampf wird nicht nur das chinesische Lineup nicht so schnell vergessen.

Zwei Pentakills in den Play-Ins

Einen Pentakill erlebt man als LoL-Spieler nicht alle Tage und schon gar nicht bei der Weltmeisterschaft. Zwei Spielern ist das Kunststück jedoch bislang gelungen.

Zwei AD-Carrys haben sich die ersten beiden Pentakills des Turniers gesichert: Zunächst war es der Argentinier WhiteLotus, der mit Kalista Gambit Esports im Alleingang auseinandernahm, einen Tag später legte der Türke Padden von 1907 Fenerbahçe nach und eliminierte mit Kog'Maw das ganze Team von Rampage.

Condi mit zwei Baron-Steals in einem Spiel

In Erinnerung wird auch das Best-of-Three zwischen Team WE und Young Generation aus Vietnam bleiben. Grund dafür ist vor allem das zweite Match der Serie.

Ein wirklich starkes Young Generation hatte den favorisierten Gegner am Rande einer Niederlage, ehe Jungler Condi zuschlug: Mit Ezreal konnte der Chinese zwei Barons in Folge stehlen. So ermöglichte er seinem Team das Comeback und somit den Sieg.

Young Generation selbst hat sich auch in der Gruppenphase stark präsentiert. Vor allem ihr letztes Match gegen Fnatic, das die Vietnamesen überraschend dominierten und durch einen Kassadin-Backdoor à la xPeke gewinnen konnten, war für Zuschauer, die sich für die Underdogs freuen, ein Spektakel.

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