Samsung konnte an die starken Leistungen bei den Worlds anknüpfen. © Riot Games

Die IEM Gyeonggi endeten mit einem südkoreanischen Finale zwischen Samsung und Kongdoo. Die amerikanischen Vertreter mussten sich dagegen geschlagen geben.

Von Maximilian Eichgrün

Die Intel Extreme Masters sind vorbei und die K.O.-Runde brachte spannende Spiele mit sich. Doch am Ende siegte der Titelfavorit.

Korea erneut unschlagbar

Die beiden südkoreanischen Vertreter, Kongdoo Monster und Samsung Galaxy, gingen als Favoriten ins Turnier und schafften es am Ende auch in das Finale. 

Besonders Samsung um Star-Mid-Laner Crown konnte die starken Leistungen bei der Weltmeisterschaft 2016 bestätigen und wie schon in der Gruppenphase dominieren.
So schaltete der Vize-Weltmeister zunächst die US-Amerikaner von Team Liquid und dann den Gegner aus der eigenen Region souverän aus und konnte den Pokal mit nach Hause nehmen.

Nordamerika chancenlos

Immortals war mit seinem neuen Lineup und den vier Neuzugängen Flame, Dardoch, Cody Sun und Olleh ins Turnier gegangen und bekam es im Halbfinale mit Kongdoo Monster zu tun.

Die Koreaner waren eine Nummer zu groß für den Drittplatzierten des vergangenen Summer Splits der NA LCS.  Mit 2:1 bezwang Kongdoo die Amerikaner knapp und warf sie aus dem Turnier.

Noch schlechter lief es für Team Liquid, die mit Reignover einen neuen Star-Jungler im Team haben. Gegen WM-Finalist Samsung Galaxy war TL absolut chancenlos und wurde mit 0:2 nach Hause geschickt.

Das nächste IEM-Turnier ist die IEM-Weltmeisterschaft, die im März 2017 in Katowice, Polen, stattfinden wird. Vielleicht gelingt es dann einem westlichen Team, die koreanischen Superstars zu stoppen.

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