Dendi setzt auf einen deutschen Spieler bei NaVi © ESL - Helena Kristiansson

Die Wechselperiode nach dem Boston Major und vor dem Kiev Major verschiebt die Kräfte in Dota 2. Auch zwei deutsche Stars sind in die Transferstorys involviert.

Von Mike Koch

Nach dem The Boston Major kam Patch 7.00 und rüttelte das Spiel durch. Auch die Transferperiode wurde dadurch beeinflusst und ruft neue Profis auf den Plan.

Aus deutscher Sicht gibt es zwei Highlights während des Shuffles: Während FATA- aus der Inaktivität zurückkommt, startet rmn- richtig durch.

Viele Teams bleiben sich treu

Normalerweise ist die Dota 2-Szene bekannt dafür, dass die Teams in den Transferperioden stark frequentiert durchwechseln. Diesmal sind die meisten Lineups aber zusammengeblieben.

Auffällig war im Spring-Shuffle, dass die meisten Teams sich nur auf bestimmten, schwächer besetzten Positionen verstärkt haben – eben wie in KuroKys Team.

Bei Team Liquid verpflichtete man den Standin GH, der schon in der DreamLeague sein Können bewiesen hat.

Vom No-Name zum CIS-Star?

Natus Vincere gehört zu den traditionell stärksten Teams der osteuropäischen Region. Mit großer Erwartung spekulierte die Szene über das neue Lineup rund um Dendi.

Umso überraschender war es, dass Natus Vincere erstmals nicht nur auf osteuropäische Spieler setzen wird, sondern skandinavische beziehungsweise europäische Dota 2-Akteure in Betracht zieht.

Neben Pajkatt aus Schweden und dem dänischen Talent Biver wird auch ein Deutscher im traditionell gelben Dress auftreten.

rmn- hat nach mehreren deutschen und russischen Stationen endlich Halt bei einem Team auf Top-Niveau gemacht – erstmals wird bei Natus Vincere auf Englisch angesagt.

FATA- führt die asiatischen Talente an

Auch FATA-, der bei Team Liquid viele Erfolge feierte und überraschend nach dem The International in den Ruhestand wechselte, kehrt nun mit einem neuen Team zurück.

Dazu gesellen sich die beiden jordanischen Spieler Feero und YapzOr. Während YapzOr an der Seite von qojqva und KheZu schon bei Escape Gaming Erfolge feierte, ist Feero ein Neuling in der Profi-Szene – der Hard-Carry gilt aber als äußerst talentiert.

Mit 343 aus Malaysia und dem starken Off-Laner Forev aus Südkorea wird das neue Lineup unter dem Namen B)ears auflaufen. 

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