Der deutsche Clash Royale-Profi Berin Bjelak spricht im SPORT1-Interview über Turnierformate, einige seiner Gegner und seine Chancen in den CCGS-Playoffs.

Von Matthias Holländer

Berin "Berin" Bjelak ist der einzige verbleibende deutsche Akteur in der Clash Royale Crown Championship. Er war der einizige Deutsche, der sich für die europäische Top 8 qualifiziert hat und hat es mit einem vierten Platz in die Playoffs geschafft.

Im Interview vor den Spring Finals spricht Berin über verschiedene Decks, seine Gegner und mehr.

SPORT1: Du warst die vergangenen Wochen in Amerika für die CCGS, wie war der Trip für dich?

Berin: Es war echt schön hier, wir haben viel gemacht und Kalifornien ist echt cool.

SPORT1: In Turnieren wird oft von Schere-Stein-Papier bei der Deckwahl gesprochen. Was hältst du vom Turnierformat? Was würdest du dir wünschen?

Berin: Ich würde mir wünschen, dass wir Best-of-Five spielen und jeder eine Karte bannen kann.

SPORT1: Im Interview mit Johnny in der deutschen CCGS-Übertragung hast du gesagt, du freust dich sehr auf dein Match gegen Surgical Goblin. Jetzt warst du der einzige Spieler, der ihn überhaupt schlagen konnte. Wie hast du das erlebt?

Berin: Ja das war eines meiner besten Matches überhaupt und ich denke auch eines des gesamten Turniers. Als ich es dann knapp gewonnen habe, war es unglaublich!

SPORT1: Was hältst du von Donkey Kong, mit dem vor dem Turnier niemand gerechnet hatte?

Berin: Donkey ist einer der besten Spieler hier und er hat gute Chancen, das zu gewinnen.

SPORT1: Adam hat es in der Ladder auf den ersten Platz geschafft, im Turnier hat er es fast nicht in die Spring Finals geschafft. Liegt das am Unterschied zwischen Ladder und Turnierstandard?

Berin: Es liegt wohl eher daran, dass er nicht für das Turnier trainiert hat und für Ladder brauchte er nur sein Logbait, um zu gewinnen. Hier wird das nicht möglich sein.

SPORT1: Zwischen SuaaReeZ und Royal gab es eine brisante Situation nach dem dritten Match, als Royal seinen Gegner mit Emoji-Spam provoziert hat. Was hältst du davon?

Berin: Ich halte nichts von diesem unsportlichen Verhalten von Royal, während er zu Hause auf seiner Couch sitzt. Jetzt ist er ja aber hier und wird sich zu sowas nicht trauen.

SPORT1: Von deiner Gestik und Mimik hätte man den Eindruck bekommen können, dass du mit deiner Leistung in einigen Matches nicht zufrieden warst. Wie fühlst du dich mit deinem vierten Platz im Round Robin?

Berin: Mit dem vierten Platz war ich natürlich zufrieden, jedoch verliert niemand gerne auch nur ein Spiel.

SPORT1: Du musst im ersten Match der Playoffs gegen Royal ran und bei einem Sieg gegen Surgical Goblin spielen. Beide hast du bereits geschlagen. Wie schätzt du deine Chancen in den Playoffs ein?

Berin: Ich denke, dass jeder, der jetzt noch dabei ist, gewinnen kann. Wenn man das nötige Glück mit den Matchups kriegt, kann jeder geschlagen werden. Also denke ich, ich kann beide schlagen und dann fehlt nur noch ein Sieg zum Finale.

SPORT1: In Challenges aber auch auf der Ladder begegnet man immer häufiger dem Brückspamdeck mit Nachthexe, Banditin und Infernodrache. Was hältst du davon, dass dieser Spielstil so populär geworden ist?

Berin: Ich mag diesen Spielstil nicht, da es meiner Meinung nach keine Strategie erfordert, seine Karten - wie der Name schon sagt - an die Brücke zu spammen.

Berin "Berin" Bjelak © SUPERCELL

SPORT1: Du bist einer der wenigen Spieler in der CCGS, der in den letzten Spieltagen noch am Hog-Cycle- beziehungsweise Hog-Control-Deck festgehalten hat. Wie schätzt du das Deck im aktuellen Meta-Game ein?

Berin: Das Hog-Deck ist immer noch ein gutes Deck, jedoch sind andere Decks deutlich stärker.

Berins Schweinereiter-Kontroll-Deck © SUPERCELL

Folgen könnt ihr Berin auf Twitter(@Berin_CR). Er und die anderen europäischen Top-Spieler spielen ab 17 Uhr um den Titel. Ihr könnt euch die Spring Finals bei der deutschen Übertragung auf YouTube ansehen.

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