Banditin und Nachthexe sind die Schlüsselkarten zum Brückenspam © SUPERCELL

Mit dem Buff der Banditin und dem Release der Nachthexe hat sich ein neues Meta-Deck um das Ausspielen von Einheiten direkt an der Brücke entwickelt.

Von Matthias Holländer

Das Brückenspam-Deck übt konstant Druck auf den Gegner aus und zwingt diesen, möglichst reaktiv zu spielen, wodurch er sein Spiel nicht aufziehen kann. SPORT1 erklärt euch, wie und warum es funktioniert.

Die Karten

Der Kern des Decks sind die Nachthexe, die Banditin und der Rammbock. Diese werden zusammen mit Utility-Karten dazu genutzt, den Gegner auf beiden Seiten unter Druck zu setzen.

Zudem befindet sich ein Infernodrache im Deck, der zum einen Tanks kontert und zum anderen selbst schwer zu kontern ist, wenn der Gegner keine sehr spezifische Konter im Deck oder auf der Hand hat.

Fröhlich an der Brücke spammen war bisher ein Anfängerfehler © SUPERCELL

Als unterstützende Karten sind der Eisgolem und der Eisgeist im Deck, welche beide sowohl offensiv als auch defensiv vielseitig eingesetzt werden können. Zudem halten sie die Elixierkosten des Decks niedrig, was schnelle Rotationen zulässt.

Zauber sind lediglich Knall und Gift, welche die Lücken des Decks stopfen und auch in der Offensive Verwendung finden. Besonders Knall kann in vielen Situationen hilfreich sein, um zum Beispiel den Rammbock an den Turm des Gegners zu befördern.

Die Spielweise

Zunächst wartet man in den meisten Fällen auf den eröffnenden Zug des Gegners und baut im Anschluss sofort auf der anderen Seite Druck auf.

Immer wenn man im Elixiervorteil ist oder weiß, dass der Gegner eine bestimmte Karte wie die Banditin oder den Rammbock nicht kontern kann, spielt man die entsprechende Karte direkt an der Brücke aus.

Gegen Tank-Decks spielt man nahezu immer die Seite an, auf der sich der gegnerische Tank nicht befindet. Dadurch kann der Gegner keinen Push hinter seinem Tank aufbauen, ohne seine Basis zu verlieren.

Gegen Pumpendecks baut man Druck auf der Pumpenseite auf und nutzt im Anift auf Turm und Pumpe. Dadurch verliert der Gegner nicht nur seinen Turm, sonder auch seinen Elixiersammler.

Warum funktioniert das Deck?

Das Deck funktioniert, weil es zu viele Karten hat, die kaum oder nur mit sehr spezifischen Karten für gleiches Elixier gekontert werden können.

Karten wie Nachthexe, Rammbock und Eisgolem haben zudem einen 2-Phasen-Mechanismus, mit welchem sie selbst nach dem Tod noch nützlich sind.

Selbst der defensive Infernodrache wird enorm gefährlich, wenn man keinen passenden Konter für ihn hat.

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