Ungeahndete Blutgrätschen soll es bei FIFA 18 nicht mehr geben. Die Macher von EA Sports wollen die Entscheidungen von Schiedsrichtern verbessern.

Eine der schönen Sachen am FIFA-Spielen ist ja: Man kann nach Herzenslust herumgrätschen, den Gegner in Zweikämpfen malträtieren, ohne das einem Schlimmes blüht. 

Sogar die Blutgrätsche kann man mitunter auspacken, ohne dass der Schiedsrichter einen Platzverweis verhängt. Denn bislang waren die Referees bei FIFA 17 und allen Vorgänger-Varianten in der Beurteilung von Zweikämpfen allzu milde gestimmt. 

Schiedsrichter mit "seltsamen Verhaltensweisen"

Doch damit soll jetzt Schluss sein. Hersteller EA Sports plant für FIFA 18 eine Schiri-Revolution - inklusive härterer Schiris und gerechteren Strafen für schwere Fouls. 

Creative Director Matthew Prior verriet im kicker: "Letztes Jahr gab es seltsame Verhaltensweisen im Spiel. Daran arbeiten wir aber und hoffen, dass das bald nicht mehr vorkommt."

Der Hintergrund für viele offensichtliche Fehlentscheidungen in der Vergangenheit: In der visuellen Ansicht bei FIFA sehen Zweikämpfe extremer aus, als sie in Wirklichkeit sind. Das Verhalten der Unparteiischen basiert aber auf einer speziellen Game Engine, die sehr realitätsnah funktioniert. 

Ziel: weniger Fehlentscheidungen bei FIFA 18

Insofern stimmt die Zweikampf-Beurteilung von Schiris bei FIFA häufig nicht mit dem optischen Eindruck der Szene überein. So kam es vor, dass schwere Fouls manchmal gar nicht und harmlose Zweikämpfe mit überzogenen Platzverweisen geahndet wurden.

"Wir haben jetzt aber an der Logik gefeilt", erklärte EA-Director Prior. Ziel der Macher: Bei FIFA 18 soll es deutlich weniger Fehlentscheidungen geben. 

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